Unterberger Julia entrüstet27 / 11 / 2025

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Unterberger Julia entrüstet27 / 11 / 2025

Unterberger Julia entrüstet<span class="hitradio-master-datum">27 / 11 / 2025</span>
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Die Abstimmung sollte symbolisch sein, aber am „Tag gegen häusliche Gewalt an Frauen“ blieb nur die Erinnerung an den Streit im Parlament über ein Gesetz zum besseren Schutz von Frauen. Am 25. November sollte das Gesetz zur Zustimmung zu sexuellen Handlungen von allen Parlamentsfraktionen genehmigt werden. Während der Gesetzesvorschlag in der Kammer viel Zustimmung erhielt, wurde er im Senat wieder in den zuständigen Ausschuss verwiesen. Die Lega hatte Einwände, besonders nach den Regionalwahlen in Venetien, wodurch sie sich sowohl der Regierung als auch der Opposition widersetzte. Julia Unterberger, frühere Vorsitzende des Landesbeirates für Chancengleichheit, nannte das Verhalten der Lega unerhörte. Sie kritisierte, dass die Einwände der Lega immer absurder würden und dass nun behauptet werde, der Begriff „Zustimmung“ sei zu allgemein und könnte die Gerichte mit Klagen überfluten.

Unterberger fragt sich, warum die Lega diese Zweifel nicht in der Abgeordnetenkammer geäußert hat. „Die Lega hatte damals dafür gestimmt.“

Unterberger: „Racheakte haben keinen Raum“
Die Ängste der Lega vor Racheakten von Frauen gegen Männer im Gericht sind unbegründet. „Maßgeblich ist die Zustimmung zu sexuellen Handlungen“, sagt Unterberger, „wichtig sind nicht nur die Aussagen des Opfers, sondern auch übereinstimmende Hinweise, objektive Beweise und eine sorgfältige Analyse der Umstände.“

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