Vermutlicher Betrug zum Schaden der Europäischen Union in Italien27 / 11 / 2025

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Vermutlicher Betrug zum Schaden der Europäischen Union in Italien27 / 11 / 2025

Vermutlicher Betrug zum Schaden der Europäischen Union in Italien<span class="hitradio-master-datum">27 / 11 / 2025</span>

Am 25. November 2025 haben die Einsatzgruppe der Gruppe (Arbeitsschutz) aus Mailand und die Abteilung EPPO der Ermittlungsgruppe Carabinieri in Mailand in den Provinzen Mailand, Brescia und Foggia eine Anordnung erlassen. Diese umfasst Vorsichtsmaßnahmen wie Hausarrest und ein Verbot, Verträge mit der öffentlichen Verwaltung abzuschließen sowie Führungsämter in juristischen Personen und Unternehmen zu übernehmen. Dies geschah auf Antrag der Europäischen Staatsanwaltschaft gegen drei italienische Unternehmer, die der schweren Betrugsdelikte zum Erhalt öffentlicher Gelder und der Selbstgeldwäsche beschuldigt werden. Die Ermittlungen richteten sich insbesondere auf die Auszahlung von Finanzmitteln an Unternehmen durch die EU über den „Fondo Nuove Competenze” und wurden durch technische Abhörmaßnahmen, die Analyse von Finanzströmen in Zusammenarbeit mit der Banca d’Italia sowie die Befragung von über 200 Arbeitnehmern unterstützt. Dabei wurden Aktivitäten von zwei Unternehmensgruppen aufgedeckt, die Beratungsleistungen erbrachten und fiktive Schulungen für etwa 1500 Mitarbeiter von 32 Unternehmen über eine spezielle IT-Plattform organisierten.

Insbesondere konnte im Rahmen der Ermittlungen festgestellt werden, dass sich der Gesamtschaden für die öffentlichen Gelder und die Europäische Union auf etwa 40 Millionen Euro beläuft, die aus dem „Fondo Nuove Competenze” (Fonds für neue Kompetenzen) stammen, der einen erheblichen Teil der Vergütung von Mitarbeitern abdecken soll, die von Unternehmen zur Teilnahme an Schulungen zur Erweiterung ihrer Kompetenzen entsandt werden. Darüber hinaus führten die Verdächtigen komplexe Finanztransaktionen durch, mit denen sie das aus dem Betrugsdelikt stammende Geld transferierten und für unternehmerische Aktivitäten verwendeten, indem sie über eigens zu diesem Zweck gegründete Immobiliengesellschaften sowohl in der Region Mailand als auch in der Region Brescia Immobilien im Wert von rund 20 Millionen Euro erwarben.
Gleichzeitig wurden weitere 7 Durchsuchungsbeschlüsse gegen ebenso viele natürliche und juristische Personen vollstreckt, die wegen derselben Straftaten untersucht wurden, aber nicht von Maßnahmen betroffen waren.

Insgesamt werden 7 Personen mit unterschiedlichen Rollen in der komplexen illegalen Betrugsaktivität zum Schaden der Europäischen Union und 7 Unternehmen, die zur Verfolgung desselben Zwecks genutzt wurden, untersucht.

Für alle Verdächtigen gilt bis zum endgültigen Urteil der zuständigen Justizbehörden die Unschuldsvermutung.

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