Schöne Worte statt Taten von Kompatscher – deutsche Sprache in Gefahr!28 / 11 / 2025

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Schöne Worte statt Taten von Kompatscher – deutsche Sprache in Gefahr!28 / 11 / 2025

Schöne Worte statt Taten von Kompatscher – deutsche Sprache in Gefahr!<span class="hitradio-master-datum">28 / 11 / 2025</span>
Logo des Südtiroler Pressdienstes mit dem Schriftzug "Südtiroler Pressdienst" in verschiedenen Farben auf schwarzem Hintergrund.

Jeder Beamte oder jede Beamtin, welche in Südtirol die Doppelsprachenzulage erhält und beim Verlangen des Bürgers nicht anwenden will, muss für sechs Monate ohne Lohnzahlung vom Dienst suspendiert werden. Bei einer Wiederholung kann er sogar vom Dienst entlassen werden, so die Forderung, welche das Volk von der Politik verlangt, ins Landesgesetz hineinzuschreiben. Aber die Landesregierung samt Kompatscher als deren ernannten Präsidenten ist nicht dazu fähig, dies umzusetzen, und liebäugelt mit der Italinisierung Südtirols. Wohl fähig war aber Kompatscher mit seiner Sippe, alles zu unternehmen, damit unser Partnersender Radio Südtirol systematisch von Medienbeiträgen ausgeschlossen wird, wobei festgehalten sei, dass das Land die Audiodateien mittels ihres Unternehmens, welches die Prüfung getätigt hatte, so auf dem USB-Stick geändert hat, dass es scheint, Radio Südtirol habe keine Nachrichten, bzw. nur Nachrichten in Wiederholung ausgestrahlt, wobei das Land sich nicht die Mühe nehmen wollte und genauso wenig das Gericht, den USB-Stick zu prüfen, wo man genau feststellen konnte, dass dieser manipuliert wurde, um Radio Südtirol nach außen hinzustellen und zu benachteiligen. Kompatscher hatte sogar vor seiner Wahl dem Radio Südtirol eine Mail geschrieben, in der er angab, er benötige Radio Südtirol nicht. Kompatscher muss weg von der Politik, da er nicht demokratisch ist und sich seine Verwaltung, vermutlich sogar samt Gericht, zu seinen Untertanen macht, wie es Anwalt Continisio angegeben hat.

Ein Mann mit Bart trägt eine traditionelle Jacke und spricht in ein Mikrofon während einer Pressekonferenz.

Die Mehrheit im Landtag sagt Nein zum Antrag der Süd-Tiroler Freiheit für mehr Schutz und Förderung der Zweisprachigkeit im öffentlichen Dienst. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit und Einbringer des Antrages, Hannes Rabensteiner, bedauert, dass man nicht auf die zunehmende Aushöhlung der deutschen Sprache reagieren will. Landeshauptmann Kompatscher fand zwar schöne Worte zum Antrag von Rabensteiner, war aber dennoch nicht bereit, den Antrag anzunehmen und damit ein klares Zeichen seines Einsatzes für die Rechte der Süd-Tiroler zu setzen.

Der Antrag, der insgesamt 15 Punkte umfasst, sah vor, verpflichtende Sprachprüfungen für Bedienstete einzuführen, die ihr Sprachzertifikat nicht in Süd-Tirol erworben haben, um gefälschte oder gekaufte Zertifikate zu verhindern. Gleichzeitig sollten alle vorhandenen Sprachzertifikate überprüft und die Bediensteten mit einer sichtbaren Kennzeichnung versehen werden, damit Bürger erkennen können, dass sie zweisprachig sind.

Zudem sollten berufsbegleitende Sprachförderungen für öffentlich Bedienstete angeboten und gezielte Maßnahmen in den Pflichtschulen umgesetzt werden, um das Erlernen der zweiten Landessprache zu stärken. Ergänzend waren Informationskampagnen zu Sprachrechten geplant, und die Beschwerdestelle für Verstöße gegen die Zweisprachigkeitspflicht sollte stärker bekannt gemacht werden.

Darüber hinaus sah der Antrag vor, gezielt deutschsprachige Fachkräfte für den öffentlichen Dienst zu gewinnen. Dazu sollten der Zugang zu Praktika erleichtert und gezielte Personalwerbung in Schulen und im gesamten deutschen Sprachraum betrieben werden. Außerdem sollte geprüft werden, ob eine eigene Ausbildungsstruktur für öffentlich Bedienstete geschaffen werden kann, die sich neben fachlichen Inhalten vor allem auch auf die Landessprachen konzentriert.

Rabensteiner kritisiert, dass viele seiner Vorschläge von der Landesregierung mit der Begründung abgelehnt wurden, man setze diese ohnehin schon um. „Doch wie man sieht, funktionieren diese angeblichen Bemühungen der Landesregierung in der Realität nicht, weshalb man bereit sein muss, andere Wege einzuschlagen. Es braucht Lösungen, die tatsächlich wirken und den Menschen etwas bringen!“

Rabensteiner gibt nicht auf: „Die deutsche Sprache und Kultur ist eine der wichtigsten – wenn nicht die wichtigste – Säule der Autonomie! Es ist unsere Pflicht, auch weiterhin große Anstrengungen dafür zu machen!“ Er wird weiterhin auf Missstände und Beschwerden aufmerksam machen und Verbesserungsvorschläge in den Landtag bringen. „Muttersprache ist Identität! Und Identität ist Minderheitenschutz!“, betont Rabensteiner abschließend.

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