Biodiversität: Land setzt auf autochthones Saatgut23 / 12 / 2025

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Biodiversität: Land setzt auf autochthones Saatgut23 / 12 / 2025

Biodiversität: Land setzt auf autochthones Saatgut<span class="hitradio-master-datum">23 / 12 / 2025</span>

Dem lokalen Klima und Boden angepasste Saatgutmischungen werden gefördert, um die Artenvielfalt, Landwirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Renaturierungs- und Begrünungsmaßnahmen sind nötig, um den Boden vor Erosion zu schützen. Verschiedene öffentliche Einrichtungen setzen diese Maßnahmen um, während bisher hauptsächlich nicht standortangepasstes Handelssaatgut verwendet wurde, wie Umweltlandesrat Peter Brunner erklärt.

Die Landesregierung hat beschlossen, autochthonem Saatgut zu fördern und die Grundlage für einen entsprechenden Markt zu schaffen, indem Erhaltungsmischungen aus einheimischen, artenreichen Wiesenarten gewonnen werden. Landesrat Brunner betont, dass dies ein wichtiges Zeichen für den Erhalt der Wiesenbiodiversität setzt.

„Durch die Verwendung von standortgerechtem, autochthonem Saatgut wird der Genpool nicht verfälscht, was die lokale Artenvielfalt erhält und Neophyten zurückdrängt“, erklärt Leo Hilpold, Direktor des Landesamtes für Natur, und betont die Bedeutung autochthoner Saatguts in Schutzgebieten und ökologisch wertvollen Flächen.

Die Landesregierung plant die Einrichtung eines digitalen georeferenzierten Katasters für Spenderflächen in der Landesverwaltung, das auf der Flora basiert und die Auswahl geeigneter Heublumenmischungen erleichtert. Der Kataster wird jährlich aktualisiert, um auch private Unternehmen für dieses Thema zu sensibilisieren.

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