Italienischsprachige Schulen: Fokus auf digitale Kompetenzen und KI03 / 01 / 2026
Ab September 2026 werden in Südtirols italienischsprachigen Bildungseinrichtungen neue Leitlinien zur Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Kompetenzen eingeführt. Ziel ist die Förderung von Kreativität und Verantwortung. Die Arbeitsgruppe „Athena“ unter Fabio Furciniti entwickelt ein Vademecum mit praktischen Hinweisen zur KI-Integration im Unterricht und analysiert auch automatisierte Abläufe in der Schulverwaltung. Dabei werden ethische und rechtliche Aspekte sowie Themen wie Datenschutz und die digitale Integration von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen berücksichtigt.
„Schulen müssen lehren, wie künstliche Intelligenz verstanden werden kann, und nicht nur, wie man sie einsetzt“, sagt der Landesrat für italienische Bildung, Marco Galateo. Damit versetze man Kinder und Jugendliche in die Lage, Entscheidungen selbstständig zu treffen und diese nicht nur auszuführen. „Wir wollen eine kritische und bewusste digitale Kultur aufbauen, die Kreativität und Verantwortung schätzt“, sagt Galateo.
Der neue Ansatz, digitale Kompetenzen zu stärken, startet bereits in der Grundschule und zieht sich durch alle Schulstufen. Auch in die Ausbildung der Lehrkräfte wird der Ansatz einfließen. „Südtirol wird eine der ersten Provinzen im gesamten Staatsgebiet sein, das Ausbildungsmodule zur künstlichen Intelligenz einführt, die an jede Schulordnung angepasst sind. Das Projekt Athena ist ein konkreter Leitfaden für einen intelligenten, ethischen und humanen Einsatz von Technologie“, betont Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta.
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