Patient aus Universitätsklinik Zürich in die Mailänder Klinik Niguarda geflogen05 / 01 / 2026
Die Notfallmedizin im Südtiroler Santitätsbetrieb hat in Zusammenarbeit mit der Heli-Flugrettung Südtirol einen schwerstverbrannten jugendlichen Patienten von der Universitätsklinik Zürich in die Mailänder Klinik Niguarda geflogen.
Es handelt sich dabei um einen Jugendlichen aus Mailand, der bei der Brandkatastrophe in dem Lokal Le Constellation in der Silvesternacht schwerste Bandverletzungen erlitten hat.
Von Seiten des Nationalen Italienischen Zivilschutzes wurde schon kurz nach der Brandkatastrophe auch in Südtirol um eventuelle Unterstützung bei der Evakuierung von Schwerstverbrannten an spezialisierte italienische Zentren angefragt. Landeshauptmann Arno Kompatscher, Gesundheitslandesrat Hubert Messner und Generaldirektor Christian Kofler sicherten die volle Unterstützung zu.
Es erging nun die Anfrage an Primar Dr. Marc Kaufmann, als lokalen medizinischen Ansprechpartner für den Nationalen Zivilschutz, einen schwerverletzten Jugendlichen von der Universitätsklinik Zürich an die Mailänder Klinik zu fliegen. Der dringende und heikle Intensivtransport wurde von der Heli-Flugrettung Südtirol mit dem Notarzthubschrauber „Pelikan 1“ von der Basis Bozen aus am Nachmittag erfolgreich durchgeführt.
Primar Dr. Marc Kaufmann betont, dass der Intensivtransport erfolgreich war, dank der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Südtiroler Notfallmedizin, der Heli-Flugrettung und der Schweizer Rettungsflugwacht REGA sowie der guten Abstimmung mit der nationalen Einsatzzentrale “CROSS” in Pistoia; der Patient wird nun im Brandverletzten-Zentrum Niguarda behandelt.
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