Mila-Bergmilch und Milchhof Brixen Brimi10 / 01 / 2026
In Südtirol steht eine Fusion der beiden größten Sennereien, Mila-Bergmilch und Milchhof Brixen (Brimi), bevor. Es gab bereits Gespräche zwischen den beiden Unternehmen, die zuvor eine Studie in Auftrag gaben, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit oder Fusion zu prüfen.
Im November wurde die Studie abgeschlossen. „Die Berater empfehlen eine Fusion, da die Vorteile die Risiken überwiegen“, erklärt Matthias Baumgartner, Geschäftsführer von Bergmilch. Durch eine Fusion könnten Kosten gespart und die Marktposition gestärkt werden. Die Verwaltungsräte beider Milchhöfe haben die Ergebnisse in mehreren Sitzungen geprüft und beschlossen, einen Zusammenschluss anzustreben. Der nächste Schritt ist die Einbeziehung der Mitglieder, die das letzte Wort haben. Ende Jänner finden Informationsveranstaltungen bei Bergmilch und Brimi statt. Im April oder Mai wird über die Fusion abgestimmt. Eine Fusion würde eine Genossenschaft schaffen, die drei Viertel der in Südtirol produzierten Milch verarbeitet. Bergmilch hat ca. 2.100 Mitglieder und 500 Mitarbeitende mit einem Umsatz von 308 Millionen Euro, während Brimi rund 1.000 Mitglieder und 220 Mitarbeitende sowie einen Umsatz von 130,5 Millionen Euro hat. Der Name und Sitz der neuen Genossenschaft sind noch offen, aber die bestehenden Marken sollen erhalten bleiben. „Die Marken Mila und Brimi werden nicht verschwinden“, so Mair, eine Übermarke wird hingegen nicht ausgeschlossen.
Offizielle Pressepartner
