Schwarzes Gold11 / 01 / 2026

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Schwarzes Gold11 / 01 / 2026

Schwarzes Gold<span class="hitradio-master-datum">11 / 01 / 2026</span>

Chinesische unabhängige Raffinerien werden zunehmend auf iranisches Schweröl zurückgreifen, da die venezolanischen Öllieferungen nach China aufgrund von US-Maßnahmen zur Umleitung venezolanischer Exporte nachlassen. Dies geschieht, nachdem Präsident Trump angekündigt hat, dass Washington und Caracas eine Vereinbarung getroffen haben, die den Export von venezolanischem Rohöl im Wert von bis zu 2 Milliarden Dollar in die USA erlaubt.

Laut Daten von Kpler importierte China im Jahr 2025 etwa 389.000 Barrel venezolanisches Öl pro Tag, was ungefähr 4 % seiner gesamten Rohölimporte auf dem Seeweg entspricht.

Die Umstellung könnte die Versorgung der unabhängigen chinesischen Raffinerien, auch „Teekannenraffinerien“ genannt, stören, da sie stark auf günstiges, sanktioniertes Öl angewiesen sind. China, der größte Rohölimporteur der Welt, kauft viel billiges Öl aus dem Iran, Russland und Venezuela, und die Teekannenraffinerien sind große Verbraucher dieses Öls.

Kpler-Chefanalyst Xu Muyu sagte, dass die Ölraffinerien, die venezolanisches Öl verarbeiten, voraussichtlich im März und April hauptsächlich auf russische und iranische Sorten umstellen werden. Er fügte hinzu, dass Iranian Heavy die günstigste Alternative bleibe und mit einem Abschlag von etwa 10 Dollar pro Barrel gegenüber Brent gehandelt werde.

„Die Situation in Venezuela trifft Chinas unabhängige Raffinerien am härtesten, da sie möglicherweise den Zugang zu vergünstigten Schwerölen verlieren“, zitierte Reuters die Analystin June Goh von Sparta Commodities.

Sie fügte hinzu, dass die reichliche Verfügbarkeit von russischem und iranischem Rohöl bedeute, dass die Teekannenbetreiber wahrscheinlich nicht aggressiv um nicht sanktioniertes Öl bieten würden, da höhere Preise ihre Gewinnmargen schmälern würden.

China gilt als der größte Ölabnehmer Irans, und iranisches Rohöl gelangt trotz US-Sanktionen weiterhin zu chinesischen Raffinerien. Peking lehnt einseitige Sanktionen ab und betont, dass sein Energiehandel mit seinen Gesetzen und internationalen Verpflichtungen übereinstimmt.

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