Geburtshilfe23 / 01 / 2026
Der Kongress widmet sich der integrativen Betreuung von Schwangerschaften mit angeborenen fetalen Fehlbildungen und wird von zahlreichen Vertretern des Gesundheitswesens eröffnet, darunter Dr.in Astrid Marsoner, Dr. Josef Widmann, Ferdinando Stablum und Dr. Ulrich Seitz, die ein interdisziplinäres, patientenorientiertes Versorgungsmodell unterstützen.
Die zweite Ausgabe der Tagung „Dialoge in der Geburtshilfe“ im Krankenhaus Brixen widmet sich dem integrierten Management komplexer Schwangerschaften und betont die Bedeutung qualitativ hochwertiger medizinischer Betreuung sowie des Dialogs zwischen Fachdisziplinen während schwieriger Entscheidungssituationen für werdende Eltern.
Die Diagnose fetaler Fehlbildungen ist für Frauen und Paare sehr verletzlich. Dr.in Sonia Prader betont die Notwendigkeit eines strukturierten, menschlichen Betreuungsweges, der sowohl exzellente klinische Kompetenz als auch kontinuierlichen Austausch zwischen verschiedenen Fachdisziplinen sicherstellt. Die Tagung zielt darauf ab, Fachpersonen zusammenzubringen, um integrierte Versorgungsmodelle zu diskutieren und diese basierend auf aktueller Evidenz weiterzuentwickeln.
Dr.in Prader betont, dass „Dialoge in der Geburtshilfe“ einen offenen Raum für den Austausch von Erfahrungen und Behandlungsstrategien schaffen möchte, um Frauen und ihren Kindern auch in schwierigen Situationen die bestmögliche Versorgung zu bieten.
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