Korea plant, bis 2030 jährlich Meeresfrüchte im Wert von 4,2 Milliarden US-Dollar zu exportieren, wie das Meeresministerium am Donnerstag mitteilte. Dies geschieht, weil die koreanische Küche weltweit immer beliebter wird. Das Ministerium für Ozeane und Fischerei nannte das Exportziel im Rahmen seines Plans zur Entwicklung der Fischereiindustrie. Um die Exporte zu steigern, will das Ministerium gezielt auf aufstrebende Märkte wie Lateinamerika und den Nahen Osten eingehen, da koreanische Lebensmittel dort zunehmend gefragt sind.
Das Ministerium plant ein Qualitätsklassifizierungssystem und eine Handelsplattform für Gim, getrocknete Algen, ein wichtiges Exportgut Koreas. Im letzten Jahr erreichten Koreas Meeresfrüchte-Exporte mit 3,33 Milliarden US-Dollar einen Rekord, vor allem wegen der hohen Nachfrage nach getrockneten Algen. Für 2025 wird ein Anstieg auf 3,03 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 und einen Anstieg von 9,7 Prozent erwartet. Das Ministerium möchte, dass Korea bis 2030 jährlich 4 Millionen Tonnen Meeresfrüchte produziert.
