Waffen- und Drogenhandel29 / 01 / 2026
Der Stadtteil ZEN 2 wurde Ziel eines besonderen Kontrolldienstes, um gegen Kriminalität, Waffen- und Drogenhandel vorzugehen. Diese von den Carabinieri in Palermo koordinierte Operation umfasste Militärangehörige der Wachen der Waffe und mobile Einheiten. Ein Hubschrauber überwachte das Gebiet aus der Luft. Dabei wurden 8 Wohnungen durchsucht, und in der Via Costante Girardengo nahmen die Carabinieri in zwei Einsätzen fünf Personen wegen Drogenbesitzes fest.
Im ersten Fall wurde ein 31-jähriger Palermitaner festgenommen, der im Wohnsitzzwang lebte und bereits Vorstrafen hatte. In seiner Wohnung fanden die Beamten fast 50 Dosen Haschisch, die zum Verkauf bereitstanden. Bei einer weiteren Aktion wurde eine Familie festgenommen: Vater, Mutter und zwei Kinder im Alter von 20 bis 50 Jahren. Die Militärs wurden misstrauisch, als ein Carabiniere beobachtete, wie jemand ein Haschischpaket aus dem Fenster warf. Sie warteten, bis die Tür geöffnet wurde, da sie sicher waren, dass niemand die Wohnung betreten oder verlassen hatte. Drinnen fanden sie Beweise, darunter Drogenkrümel auf der Computer-Tastatur, die darauf hindeuteten, dass das Paket bereits teilweise bearbeitet worden war. Die Familie war wenig kooperativ, doch die Ermittlungen bestätigten die Verdachtsmomente.
Im Verlauf des Dienstes wurde eine Anzeige wegen des Besitzes einer modifizierten Schreckschusspistole und 26 Hülsen erstattet. Außerdem wurden zwei Softair-Gewehre beschlagnahmt und zur technischen Überprüfung an die ballistische Abteilung des R.I.S. in Messina geschickt.
Im Rahmen der Aktivitäten wurden vier Personen als Abnehmer von Betäubungsmitteln gemeldet. Zudem fanden zahlreiche Straßenkontrollen statt, bei denen mehrere Bußgelder für Verstöße erhoben wurden. Die Operation ist Teil einer Strategie zur Kontrolle des Gebiets und zur Bekämpfung der Kriminalität, um die staatliche Präsenz zu stärken und Sicherheit in einem seit langem beobachteten Viertel wiederherzustellen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Beschuldigten derzeit lediglich tatverdächtig sind, und ihre Position von der Justiz im Laufe des Verfahrens überprüft wird, entsprechend der Unschuldsvermutung.
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