„Lichtmess“ auch in Südtirol02 / 02 / 2026

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

„Lichtmess“ auch in Südtirol02 / 02 / 2026

„Lichtmess“ auch in Südtirol<span class="hitradio-master-datum">02 / 02 / 2026</span>

Februar ist ein wechselhafter Monat, und eine Bauernregel zu „Lichtmess“ gibt Hinweise auf den bevorstehenden Winter. Die Zuverlässigkeit dieser Wetterweisheiten wird hinterfragt.

„Ist’s zu Lichtmess mild und rein, wird’s ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.“

Am 2. Februar feiert die katholische Kirche Mariä Lichtmess, ein historisch wichtiger Tag für das Ende der Weihnachtszeit, der Segnung von Kerzen und den Beginn des Arbeitsjahres für Bauern. Diese Tradition inspirierte den Groundhog Day in den USA und Kanada, wo die Wettervorhersage anhand eines Murmeltieres stattfindet.

Mild und rein zu Lichtmess weist auf eine stabile Hochdrucklage hin, die oft kalte Ostwinde und Nachtfröste im Februar mit sich bringt. Stürmisches, schneereiches Wetter zeigt hingegen die Aktivität atlantischer Tiefdruckgebiete an, die mildere Luftmassen bringen und den Vorfrühling einleiten können.

Lostage sind bestimmte Tage im Jahr, wie Lichtmess, Eisheilige, Siebenschläfer, Schafskälte und Martinstag, die in der Landwirtschaft beachtet werden. Obwohl einige dieser Tage, wie der Siebenschläfer, eine hohe Trefferquote aufweisen, sind Bauernregeln aus meteorologischer Sicht nur grobe Einschätzungen und ersetzen keine Wettervorhersage.

Offizielle Pressepartner