Olympia 2026: Sanitätsbetrieb ist bereit03 / 02 / 2026

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Olympia 2026: Sanitätsbetrieb ist bereit03 / 02 / 2026

Olympia 2026: Sanitätsbetrieb ist bereit<span class="hitradio-master-datum">03 / 02 / 2026</span>

Wenn die Augen der Sportwelt auf Antholz gerichtet sind, ist der Südtiroler Sanitätsbetrieb für die gesundheitliche Versorgung verantwortlich. Die letzten Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele laufen, die vom 6. bis 22. Februar 2026 stattfinden. Antholz wird die Bühne für die Biathlon-Wettkämpfe und den Treffpunkt für Fans und Athleten sein. Die medizinische Versorgung wird von öffentlichen Sanitätsbetrieben in allen italienischen Austragungsregionen sichergestellt, mit einem Versorgungskonzept, das den Vorgaben der Stiftung Milano-Cortina 2026 und des IOC entspricht.

Vom ersten Training Ende Jänner bis zur letzten Entscheidung am 21. Februar sind ärztliche und pflegerische Teams des Sanitätsbetriebes in Zusammenarbeit mit dem Weißen und Roten Kreuz sowie dem Bergrettungsdienst rund um die Uhr einsatzbereit. Es gilt die Athletinnen und Athleten, die Teams sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer bestmöglich zu betreuen.

Die medizinische Versorgung der Athletinnen und Athleten in der Biathlon Arena selbst umfasst einen Emergency-Room im Zielbereich sowie eine „Medical Station – Athletes“ im Untergeschoss der Anlage mit einem eigenen Notfall-Team. Ergänzend steht auch eine mobile Einsatztruppe mit Motorschlitten bereit, die rasch zur Stelle ist, sollte in der Loipe ein Unfall passieren.

Für die Gesundheitsversorgung der an den Wettkampftagen rund 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauer gibt es eine eigene, große „Medical Station – Spectators“ im Eingangsbereich zur Arena, die in einem Containerbau untergebracht ist. Dort stehen rund um die Uhr notärztliche und pflegerische Teams sowie Rettungsfahrzeuge bereit. In der Medical Station befindet sich auch eine Außenstelle der Landesnotrufzentrale während der Zeit der Winterspiele.

Für die „Olympische Familie“ wurde in Niederrasen die „Olympische Polyklinik“ eingerichtet, ausgestattet mit Ultraschall- und Röntgengeräten sowie einem Labor für Schnelltests. Sie dient als Überwachungsstation für Patientinnen und Patienten bis zur Einlieferung ins Krankenhaus und bietet physiotherapeutische Einrichtungen. Die Polyklinik hat rund um die Uhr geöffnet und wird bis zum 22. Februar betrieben. Nebenan befindet sich ein Notarzt- und Rettungsstützpunkt für die gesamte Bevölkerung. Nach den olympischen Spielen werden die neu angeschafften Geräte weiterhin zur Versorgung der Südtirolerinnen und Südtiroler genutzt. Bereitschaft besteht auch in den Krankenhäusern Bruneck, Brixen und Bozen für schwerwiegende Fälle. Generaldirektor Christian Kofler würdigt die Mitarbeitenden, während Primar Dr. Marc Kaufmann auf die Herausforderung der medizinischen Versorgung während der Spiele hinweist und den Stolz des Teams betont, einen Beitrag zum Gelingen der Winterspiele zu leisten.

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