Stahlwerke bleiben in Bozen in Betrieb

Eine Gruppe von fünf Männern in einem Konferenzraum, die um einen Tisch sitzen. Im Hintergrund ist eine Flagge sichtbar, und ein großes Bild hängt an der Wand.

Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat diskutierten mit Minister Urso über die Zukunft der Stahlwerke. Minister für Unternehmen, Adolfo Urso, war am 7. Februar in Bozen. Nach Gesprächen mit Vertretern von Accaierie Valbruna und Gewerkschaften traf sich Urso im Landhaus 1 mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, Wirtschaftslandesrat Marco Galateo, Generalsekretär Eros Magnago und Mattia Losego, dem technischen Sekretär des Ministers. Alle waren sich einig, dass die Kontinuität von Produktion und Beschäftigung gesichert werden muss.

Minister Urso betonte, dass die Stahlproduktion für die Regierung von strategischem Interesse sei und man darum intensiv an einer zeitnahen Lösung arbeite, mit der die Absicherung von Produktion und Beschäftigung erfolgen könne. Dafür wolle man Investitionen ermöglichen, mit denen das Werk in Bozen weiterhin wettbewerbsfähig und nachhaltig, im Sinne der Umwelt und der Sicherheit für die Angestellten, arbeiten könne.

Landeshauptmann und Landesrat betonten das Engagement der Landesregierung, Produktion und Beschäftigung zu sichern. Nach einem gescheiterten Wettbewerb wurden verschiedene Optionen für die Standortvergabe geprüft. Es fanden bereits mehrere Treffen mit den Eigentümern des Unternehmens statt, und es werden weitere Gespräche folgen, berichteten Kompatscher und Galateo. Minister Urso äußerte das Vertrauen seiner Gesprächspartner aus Südtirol, dass eine Lösung gefunden werden kann, um das öffentliche Interesse zu wahren und Arbeitsplätze zu sichern.