Stahlwerke Bozen09 / 02 / 2026

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Stahlwerke Bozen09 / 02 / 2026

Stahlwerke Bozen<span class="hitradio-master-datum">09 / 02 / 2026</span>

Stellungnahme des Landessekretärs Carlo Bettio und des Landtagsabgeordneten Sandro Repetto im Namen der Demokratischen Partei Südtirol.Was die Bozner Stahlwerke Valbruna anbelangt ist die Zeit des Redens vorbei. Das Unternehmen und die Gewerkschaften haben ihre Positionen klar dargelegt. Aus dem Treffen zwischen der Landesverwaltung mit Landeshauptmann und Stellvertreter, sowie Minister Urso sind laut der Webseite des Landes keine wesentlich neuen Elemente hervorgegangen. Zwischen einer Verschiebung und der nächsten, zwischen einem Versprechen und der Verpflichtung zu einem weiteren Treffen vergeht die Zeit, und die Unsicherheit und Besorgnis der Arbeitnehmer:innen wachsen. Es ist höchste Zeit für Entscheidungen – sicher unter Einhaltung der Vorschriften, aber mit dem Ziel, die Kontinuität und Entwicklung einer strategischen Produktion im italienischen Stahlsektor sicherzustellen. Provinz und Ministerium, die Zeit der Verschiebungen ist abgelaufen.“„Wir haben Minister Urso in einer parlamentarischen Anfrage gebeten, einen ständigen Dialog mit der Autonomen Provinz Bozen, dem Unternehmen und den Gewerkschaftsvertretern aufzunehmen, um eine positive Lösung für das Bozner Stahlwerk zu finden, das die Regierung selbst als ‘von nationalem strategischem Interesse’ bezeichnet hat. Die Ausschreibung blieb ohne Ergebnis, und wir erwarten, dass die sowohl in Südtirol als auch in Venetien und Italien regierende Rechte institutionelle Verantwortung übernimmt. Wir haben gefragt, welche konkreten Initiativen die Regierung zu ergreifen gedenkt, um die Zukunft der Arbeitsplätze von 600 Arbeitnehmer:innen in Bozen und 1200 in Vicenza sowie der damit verbundenen Zulieferbetriebe zu sichern und dabei die Entscheidungen auf Landeseben und die Prioritäten auf Staatsebene bezüglich Wirtschaftsentwicklung, Energiewende und Sicherung der Arbeitsplätze in Einklang zu bringen. In einer siebenzeiligen Antwort weiß das zuständige Ministerium gerade einmal, dass es ‘auf offizielle Mitteilungen der autonomen Provinz Bozen über das Ergebnis der Ausschreibung sowie über die entsprechenden Bewertungen, die die Behörde vornehmen will, wartet, die hoffentlich mit den bereits von unserem Ministerium geäußerten Einschätzungen über die Bedeutung dieser Art von Produktion für das Land übereinstimmen, auch aufgrund der Synergien mit dem Werk Valbruna in Vicenza’. Eine billige Antwort, die zudem Ereignisse in Terni und Piombino ohne Sinn in die Debatte einbringt. Keine weitere Verpflichtung, in einem Bereich, der von lokaler und nationaler strategischer Bedeutung ist”. So die PD Abgeordneten Sara Ferrari und Rosanna Filippin.

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