Casa Pound Rassendiskriminierung in ihren Wurzeln13 / 02 / 2026

Julia Unterberger fordert von Innenminister Piantedosi, gegen die neofaschistische Organisation CasaPound vorzugehen und die Demo zur Remigration in Bozen zu verbieten.Casa Pound mit Terroristischen Wurzeln und Hintergedanken liegen auf der Hand und dies gehöre in einem Rechts Staat nicht zugelassen.Casa Pound ist ein Unruhestifter und Provozierend Rassenfeindlich gegenüber die Deutsche Minderheitensprache eingestuft ,dies darf weder Südtirol noch Rom Dulden.Die Verfassungswidrigkeit von Casa Pound gehört unverzüglich unterbunden.

Der Minister muss handeln, forderte Julia Unterberger im Senat. Die Vorsitzende der Autonomie-Gruppe und SVP-Politikerin äußerte sich offen zur Gruppierung CasaPound und deren faschistischen Zügen. Nach dem jüngsten Gerichtsurteil gegen 12 CasaPound-Aktivisten in Bari hat Unterberger keine Zweifel: „Das Gericht stellte den faschistischen Charakter der Organisation beim Angriff auf linke Aktivisten fest“, sagte sie. „Es handelt sich nicht nur um ein Strafurteil, sondern um eine Entscheidung, die auf das Verbot der Wiedergründung faschistischer Parteien hinweist.“

Die SVP-Politikerin verlangt von Innenminister Mateo Piantedosi ein sofortiges Handeln zur Auflösung einer Organisation, basierend auf einem spezifischen Gesetz, auf das auch die Richter aus Bari verwiesen haben.
Am 28. Februar soll in Bozen eine große Demonstration von neofaschistischen Gruppen zum Thema „Remigration“ stattfinden. Unterberger fordert den Innenminister auf, die Demonstration zu verbieten, da Bozen und Südtirol aufgrund ihrer Geschichte nicht zum Ziel der extremen und nationalistischen Rechten werden dürfen, die in der Vergangenheit bereits Schäden verursacht hat. Die Regierung müsse klar Position beziehen, insbesondere gegenüber den neuen rechten Parteitendenzen von Roberto Vannacci. Die Verfassung verlangt von allen Institutionen, wachsam zu sein und sicherzustellen, dass neofaschistische Bewegungen in unserem Land keine Chance haben, erklärt Unterberger, und betont, dass dies die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates zeigt.

CasaPound Italia ist eine neofaschistische Bewegung in Italien, die sich vom Faschismus inspirieren lässt, jedoch den Begriff „Rechtsextremismus“ zurückweist. Gegründet 2007 in Rom nach der Besetzung des Sozialzentrums CasaPound, hat die Gruppe ihren Namen vom amerikanischen Dichter Ezra Pound, der den Faschismus unterstützte. CasaPound versteht sich als Sozialverband, der über Volontariat soziale Ansichten verbreitet und kämpft gegen Wucher, für soziale Darlehen und zur Bekämpfung der Lebensverteuerung.
Die Verbindung zwischen CasaPound und dem italienischen Faschismus wird durch die Aussagen von Cristiano Coccanari deutlich, der die positiven Aspekte des Faschismus für die nationale Gemeinschaft lobt. Dies führt zu Protesten in linksorientierten Kreisen, insbesondere nach einer parlamentarischen Befragung von Senator Salvatore Tomaselli, die auf die rechtlichen Beschränkungen hinweist. CasaPound bestreitet, eine Partei gründen zu wollen, und behauptet, dass die Klassifizierung als „rechts“ oder „links“ überholt sei. Dennoch zeigt sich eine Widersprüchlichkeit in ihren Argumenten zur nationalen Souveränität, die sie als wichtig für die Gemeinschaft ansehen.
CasaPound sieht Immigration als Folge der Globalisierung, die die Ärmsten nach Europa treibt, was laut Cristiano Coccanari zu einer Zunahme der Arbeitslosigkeit unter italienischen Bürgern führt. CasaPound fordert ein Ende des Immigrantenstroms und propagiert ein autarkes Europa sowie die Rückkehr zu nationalen Werten. Professor Stefano Bartolini bezeichnet ihre Ideologie als „linken Faschismus“, der die Ursprünge neofaschistischer Bewegungen wiederbelebt. Trotz der Anschuldigungen von antifaschistischen Gruppen, die die Schließung ihrer Niederlassungen fordern, behauptet CasaPound, anders als oft beschrieben zu sein.
CasaPound zieht Jugendliche und Menschen über dreißig an, vor allem durch effektive Kommunikation und Aktionen, die an die No-Global-Bewegung erinnern. Bartolini warnt, dass Neofaschisten ihre extremen Ideen maskieren und nostalgische Symbole ausblenden, was ihnen möglicherweise erlaubt, neuen Raum und Unterstützung zu finden. Sie haben es geschafft, sozialen Raum zu erobern, den die Politik, insbesondere die Linken, ignoriert hat, durch konkrete Aktivitäten, die sich an sozial schwächere Schichten richten. Obwohl sie eine Minderheit sind, sind sie keineswegs schweigend.
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