Neuer Dreijahresplan für Korruptionsprävention an Schulen14 / 02 / 2026
Landesregierung genehmigt den Dreijahresplan 2026-2028 zur Vorbeugung von Korruption und zur Stärkung der Transparenz in Schulen. In der Sitzung am 13. Februar wurde der Plan beschlossen, der jährlich aktualisiert wird und die Richtlinien der Antikorruptionsbehörde ANAC berücksichtigt. Ziel ist es, einheitliche Vorgaben für alle staatlichen Schulen und Berufsschulen zu schaffen. Landesrat Philipp Achammer betonte, dass diese Maßnahmen wichtig sind, um Ressourcen zu schützen und das Vertrauen von Eltern und Lehrpersonen in die Verwaltung zu stärken. Auch Landesrat Daniel Alfreider erklärte, dass eine transparente und präventive Verwaltung zuverlässiger ist und die Schulen mit aktuellen Instrumenten unterstützt, um regelkonform und verantwortungsvoll zu handeln.
In der aktuellen Fassung werden die Regeln zum Whistleblowing besonders hervorgehoben. Der Plan berücksichtigt die ANAC-Leitlinien von November 2025, die Vorgaben zu sicheren Meldekanälen und dem Schutz von Hinweisgebern enthalten. Eine digitale Plattform soll es Beschäftigten ermöglichen, Hinweise sicher und vertraulich zu übermitteln. Die Schulen müssen einen geschützten Rahmen für Meldungen über Unregelmäßigkeiten schaffen. Landesrat Marco Galateo erklärte: „Der neue Plan gibt unseren Schulen klare Vorgaben, um Risiken frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll zu handeln.“ Der Plan beschreibt die Rollen aller Beteiligten: von den Verantwortlichen für Korruptionsvorbeugung über die Schulleitungen bis zu den Beschäftigten und externen Partnern. Der Dreijahresplan gilt für alle Schulen des Landes und zielt darauf ab, die Präventionskultur im Bildungswesen zu stärken.
Offizielle Pressepartner
