Medaillenregen bei den Winterspielen: Die Euregio krönt sich zur Wintersport-Hochburg24 / 02 / 2026

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Medaillenregen bei den Winterspielen: Die Euregio krönt sich zur Wintersport-Hochburg24 / 02 / 2026

24 Medaillen, 124 Spitzenathleten und eine unglaubliche Erfolgsquote: Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino hat bei den 25. Olympischen Winterspielen ein historisches Ausrufezeichen gesetzt. Eine sportliche Machtdemonstration, die weit über die Landesgrenzen hinaus für Staunen sorgt.

Olympic rings displayed outdoors, surrounded by trees and mountains, with cloudy skies above.
(Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Es ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann: Wenn die Euregio als eigene Nation bei Olympia antreten würde, wäre sie eine absolute Wintersport-Supermacht. Mit insgesamt 24 Medaillen (7-mal Gold, 8-mal Silber und 9-mal Bronze im offiziellen Bewerb-Medaillenspiegel) haben die Athleten aus Tirol, Südtirol und dem Trentino eindrucksvoll bewiesen, dass sie zur absoluten Weltspitze gehören. Rechnet man die Team- und Staffelbewerbe auf die einzelnen Sportler herunter, glänzt die Bilanz sogar mit unfassbaren 43 Einzelmedaillen (12 Gold, 14 Silber, 17 Bronze).

Eine Quote der Superlative

Besonders ein Blick auf die Statistik macht die Dichte an Spitzensportlern in der Region deutlich:

  • Euregio: Eine Medaille kommt auf gerade einmal 77.000 Einwohner.
  • Zum Vergleich: In Österreich liegt dieser Schnitt bei über 506.000, im restlichen Italien sogar bei über 1,9 Millionen Einwohnern.

Der Beitrag zum Erfolg war dabei quer durch die Region extrem ausgeglichen: Die 47 Südtiroler, 41 Tiroler und 36 Trentiner Athleten lieferten sich ein freundschaftliches Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende sammelte Südtirol 15 Medaillen (pro Person), dicht gefolgt von Tirol und dem Trentino mit jeweils 14 Podestplätzen.

Grenzenloser Jubel an der politischen Spitze

Die Landeshauptleute Anton Mattle (Tirol), Arno Kompatscher (Südtirol) und Maurizio Fugatti (Trentino) zeigen sich gemeinsam mit ihren Sportlandesräten begeistert. Für sie ist das Ergebnis mehr als nur eine sportliche Momentaufnahme: Es ist der Beweis für eine tief verwurzelte, grenzüberschreitende Wintersporttradition. Die Athleten hätten mit Können, Ausdauer und Charakterstärke magische Momente geschaffen – nicht zuletzt dank der unermüdlichen Arbeit der vielen Sportorganisationen im Hintergrund.

Olympia-Fieber im Museum: Innsbruck erweitert Ausstellung

Wer die olympische DNA der Euregio hautnah spüren möchte, wird ab sofort in Innsbruck fündig. Der dortige Euregio-Infopoint hat seine interaktive Ausstellung um ein neues Olympia-Kapitel erweitert. Bisher lag der Fokus auf den historischen Spielen von 1964 und 1976 in Innsbruck – mit all ihren glänzenden Erfolgen und tragischen Momenten.

Doch die Geschichte wird rasant weitergeschrieben: In den kommenden Monaten wird das Museum um die aktuellen Winterspiele 2026 ergänzt. Mit den Biathlon-Bewerben im Südtiroler Antholz und den nordischen Disziplinen im Trentiner Fleimstal schließt sich der Kreis: Nun dürfen sich offiziell alle drei Euregio-Länder als stolze Olympia-Austragungsorte bezeichnen.

A skier in colorful race gear navigates a snow-covered slope, with a pie chart showing athlete distribution: 36 from Trentino, 47 from South Tyrol, and 41 from Tyrol. Text displays '124 Athletes' in multiple languages.
(Quelle: Euregio/Olympics.com)

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