Wuchereinnahmen durch Behörde nicht nachvollziehbar26 / 02 / 2026
Vermutlich erfundene Einkommen.
Ein Luxus-Bed-and-Breakfast im Meraner Raum soll zwischen 2021 und 2024 1,8 Millionen Euro an Einnahmen nicht versteuert haben, was durch eine Kontrolle der Finanzwache aufgeflogen ist. Die Unterkunft, die offiziell als geförderter Wohnbau eingestuft ist, wurde tatsächlich als hochwertige touristische Struktur genutzt. Die Ermittlungen wurden durch ein Abkommen zwischen der Finanzwache und dem Landesassessorat für Wohnbau ermöglicht, das den Informationsaustausch regelt und Missbrauch im Wohnbau verhindern soll.Die Beamten entdeckten, dass eine als geförderte Wohneinheit deklarierte Immobilie illegitim als Beherbergungsbetrieb genutzt wurde. Bei einer Kontrolle wurde finanzielle Dokumentation sichergestellt, die die widerrechtliche Belegung und Einnahmen von 1,8 Millionen Euro bestätigte. Zudem wurde festgestellt, dass der Betreiber Preisnachlässe bei Barzahlungen anbot, um die Rückverfolgbarkeit zu umgehen. Der Vorfall wurde den Behörden in Bezug auf mögliche Verbraucherrechtsverstöße gemeldet, und es wurden über 40.000 Euro Ortstaxe nicht an die Gemeinde abgeführt.Der Inhaber wird wegen Steuerhinterziehung von der Staatsanwaltschaft Bozen untersucht, und es liegt ein Antrag auf präventive Beschlagnahmung der hinterzogenen Steuern vor. Das Verfahren befindet sich in der Voruntersuchungsphase.
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