My CIVIS- 48.000 Zugriffe in den ersten Tagen

Das neue Service-Portal erfreut sich großer Beliebtheit – die Hauptnutzungszeit ist mittags. Der KI-Assistent wird stark genutzt, mit fast 2000 Prompts pro Tag. Die häufigsten Themen sind Schule, Gesundheit und Familie auf dem neuen Bürgerportal myCIVIS. Die Abteilung Informatik und die Südtiroler Informatik AG (SIAG) sind mit der Nutzung und Akzeptanz des Portals zufrieden. Technische Probleme werden von einem spezialisierten Team behoben. „Der Launch der neuen KI-Plattform verlief besser als erwartet“, sagt Josef T. Hofer, Direktor von Südtirol Digital (ADAS). Mit fast 48.000 Aufrufen, davon 46 Prozent über Smartphones und 53 Prozent über Desktop, sind die Zugriffszahlen gut. Auch der personalisierte Service über die myCIVIS-Homepage wird gut angenommen: „Wir haben 6964 Onboardings, davon 6813 mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz“, berichtet Lorenz Corradini, Projektleiter des SIAG-Kompetenzzentrums „Low Code/No Code“.

Das neue Serviceportal wurde am Dienstag, 24. Februar, online gestellt und bietet einen 24/7 Informations- und Beratungsservice für die Bürgerinnen und Bürger. Stefan Gasslitter, der Generaldirektor der SIAG, äußerte sich zufrieden über die ersten Tage und die schnelle Bearbeitung notwendiger Verbesserungen. Obwohl die Datenmenge bei externen KI-Anbietern derzeit größer ist, wird sich dies schnell ändern, da KI-Assistenten lernfähig sind. Die Informationen, die der myCIVIS-Assistent bereitstellt, sind offiziell vom Land Südtirol freigegeben, wodurch ihre Sicherheit gewährleistet ist. In kurzer Zeit wird myCIVIS einen umfassenden und personalisierten Service bieten, was auch davon abhängt, welche Daten der myCIVIS-KI von den Ämtern zur Verfügung gestellt werden.

Mit der KI-Funktion des Portals nutzen die Menschen regelmäßig Prompts: „Bis heute wurden etwa 18.000 Prompts verwendet, mit einem täglichen Durchschnitt von fast 2000“, berichtet Alessio Trazzi vom „lab.ai“ in der SIAG. Die häufigsten Themen sind Verwaltung, Arbeit und Landwirtschaft, neben Schule, Gesundheit und Familie. Ein technisches Team wird auch in Zukunft myCIVIS weiterentwickeln. Abteilungsdirektor Hofer betont: „Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern sind willkommen und helfen uns, das Portal zu optimieren.“