Staatssekretär Ulrich Lange in Berlin05 / 03 / 2026
Mobilitätslandesrat Alfreider und Staatssekretär Lange trafen sich im Verkehrsministerium in Berlin, um über Bahnsanierung, Neubauten und Verbindungen zwischen Süd- und Mitteleuropa zu sprechen. Sie betonten, dass die Schiene für eine bessere und nachhaltige Mobilität in Zukunft entscheidend sei. Beide waren sich einig, dass der Brennerkorridor eine der wichtigsten europäischen Verbindungen ist und dass es das Ziel ist, den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Sie äußerten Zufriedenheit über den Fortschritt des Brennerbasistunnels (BBT), dem zentralen Projekt dieser Verlagerung. Ein Hauptthema war die Koordination der Baustellen zwischen Italien, Österreich und Deutschland. Man einigte sich darauf, den Informationsfluss zur besseren Koordination der Baustellen, insbesondere für das Schienennetz, zu stärken. Alfreider betonte, dass Südtirol als Grenzregion zur Verbesserung des Austauschs beitragen werde. Man wolle sicherstellen, dass der grenzüberschreitende Austausch, sowohl politisch als auch technisch, reibungslos abläuft, da ein gut abgestimmtes Baustellenmanagement für den Güterverkehr entscheidend ist.
Personenverkehr im Aufwind
Hoch erfreut zeigten sich Lange und Alfreider über die wachsenden Angebote im Personenfernverkehr. „Schon 2015 habe ich in Rom den Ausbau der Verbindung München – Mailand angeregt. Dass es nun in Form einer Kooperation von Deutscher Bahn und Trenitalia Realität wird, ist auch Ergebnis beständiger Vermittlungen im Sektor“, sagte Alfreider. Der Aufbau so einer Verbindung zwischen den Bahnbetreibern besteht in einem langjährigen Prozess, der viele Millionen Euro kostet und ein langwieriges Zulassungsverfahren der Züge erfordert. Bereits vor der Inbetriebnahme des BBT soll dieses Angebot starten.
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