Wartezeiten im Gesundheitswesen“

Die Wartezeiten im Südtiroler Gesundheitswesen sind 2025 im Vergleich zum Vorjahr in allen Dringlichkeitsklassen gesunken, was Gesundheitslandesrat Hubert Messner positiv bewertet. Besonders bei prioritären Visiten sanken die Wartezeiten von 9,8 auf 8,5 Tage, während gleichzeitig die Anfragen um 11 Prozent auf 583.000 gestiegen sind. Messner hebt die Herausforderungen der erhöhten Nachfrage hervor und dankt den Mitarbeitenden für ihren Einsatz, der zum Erfolg bei der Senkung der Wartezeiten beigetragen hat.

Zwei Taskforces überwachen Lage und setzen Maßnahmen um
Um die Wartezeiten zu verringern, wurden Verantwortliche ernannt und zwei Taskforces eingesetzt, die die Situation laufend analysieren, Maßnahmen ausarbeiten und umsetzen. Die Wartezeiten werden monatlich monitoriert und die effektive mittlere Wartezeit auch auf der Internetseite des Sanitätsbetriebs veröffentlicht.

Landesrat Hubert Messner stellt klar, dass die durchschnittliche Verbesserung der Wartezeiten nicht bedeutet, dass es keine kritischen Bereiche mehr gibt: „Uns ist sehr wohl bewusst, dass in einigen Bereichen die Wartezeiten weiterhin zu lang sind. Wir beobachten diese Bereiche mit großer Aufmerksamkeit und haben spezifische Maßnahmen für diese Fachbereiche auf den Weg gebracht, um auch diese Wartezeiten weiter zu verbessern.“

Durchschnittlich wurden 2025 in Südtirol 84 Prozent der prioritären Erstvisiten innerhalb der vorgesehenen 10 Tage angeboten. 2024 lag dieser Wert noch bei 78 Prozent. Auch bei den aufschiebbaren Erstvisiten hat sich der Index deutlich von 74 auf 83 Prozent erhöht, bei den programmierten Erstvisiten von 83 auf 89 Prozent. „Ziel ist es, bei allen Prioritätsgruppen auf mindestens 90 Prozent zu kommen, doch wir können feststellen: die Richtung stimmt“, sagt Messner.

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