Wohnreform06 / 03 / 2026

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Wohnreform06 / 03 / 2026

Wohnreform<span class="hitradio-master-datum">06 / 03 / 2026</span>

Mitglieder des Familienbeirates unterstützen die Wohnreform, die Wohnraum in Südtirol für Familien erschwinglicher macht.

Mit der Wohnreform wurde im letzten Jahr ein Prozess gestartet, um Wohnraum günstiger und flexibler zu gestalten. Wohnbaulandesrätin Ulli Mair informierte im Familienbeirat über bereits umgesetzte Maßnahmen. „Unsere Gesellschaft ist flexibler geworden, darum braucht es auch im Wohnbau mehr Flexibilität“, betonte Mair. Neben traditionellen Förderungen für Eigentum wird vor allem der Mietmarkt gestärkt. Das Modell des gemeinnützigen Mietwohnbaus zeigt vielversprechende Ansätze. Zudem wurden bestehende Förderungen geändert, etwa die Verringerung der notwendigen Beitragsjahre für junge Menschen und Paare beim Bausparen, sowie eine Erhöhung der Beiträge, Einkommensgrenzen und Freibeträge bei der Wohnbauförderung. Dies soll helfen, den Bedarf an Wohnraum besser und bezahlbarer zu decken. Die Familienbeiratsmitglieder unterstützen den eingeschlagenen Weg, da er langfristig mehr Wohnraum für Südtirols Familien schaffen wird. „Wohnen ist für jede Familie ein zentrales Thema. Jeder Schritt zu mehr leistbarem Wohnraum, egal ob Eigentum oder Miete, ist wichtig und notwendig“, sagt Familienlandesrätin und Vorsitzende Rosmarie Pamer.

Landesrätin Mair betont die Wichtigkeit der Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung für den Zugang zu Fördermitteln im Wohnbau. Wird sie sofort nach Erreichen der Volljährigkeit abgegeben, hat sie sofortige Wirkung; erfolgt die Abgabe später, greift sie erst nach 18 Monaten, was Fristen gefährden kann. Beiratsvorsitzende Pamer unterstreicht, dass dieses Thema auch in Familien besprochen werden sollte, um die Erklärung möglichst zeitnah zu hinterlegen.

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