Einheitliche Schilder für Südtirols Radwege: Neues Orientierungssystem beschlossen
Schluss mit dem Schilderwald: Ein neues, landesweit einheitliches Konzept soll auf den heimischen Radwegen künftig für mehr Klarheit, bessere Orientierung und vor allem mehr Sicherheit sorgen.

Wer in Südtirol mit dem Rad unterwegs ist, soll künftig nicht mehr rätseln müssen, wo es langgeht. Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 27. März offiziell grünes Licht für neue Leitlinien rund um ein einheitliches Orientierungssystem gegeben. Das erklärte Ziel: Entlang des gesamten Südtiroler Radwegenetzes soll die Beschilderung deutlich intuitiver, einheitlicher und auf den ersten Blick erkennbar werden.
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider brachte es nach dem Beschluss auf den Punkt: „Es braucht mehr Klarheit und Sicherheit entlang der Radwege im Land.“ Genau das soll das neue Konzept nun liefern. Bislang glich die Wegweisung in manchen Gegenden eher einem kleinen Fleckerlteppich, da oft verschiedene Zuständigkeiten aufeinandertrafen. Damit soll jetzt aufgeräumt werden. „Mit einem einheitlichen Orientierungssystem wollen wir Radfahrenden entlang des gesamten Netzes intuitivere und besser erkennbare Hinweise bieten“, betonte Alfreider.
Bemerkenswert ist dabei die Art und Weise, wie die neuen Leitlinien zustande gekommen sind. Sie wurden nämlich nicht einfach am Schreibtisch diktiert, sondern in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet. Am sogenannten „Technischen Tisch Radmobilität“ holte man dafür alle wichtigen Akteure ins Boot: Neben den verschiedenen Landesämtern saßen auch die Bezirksgemeinschaften, der Straßendienst sowie die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) mit am Tisch und brachten ihre Praxiserfahrung ein.
Durch diesen gemeinsamen Kraftakt soll künftig sichergestellt werden, dass die neuen Schilder optisch aus einem Guss sind und genau die Informationen liefern, die man im Sattel braucht. Ein wichtiges Update für die Infrastruktur, das die Fahrradmobilität in Südtirol in den kommenden Jahren zweifellos noch ein Stück attraktiver und vor allem sicherer machen dürfte.
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