LKW Blockaden vom 20 .bis 25. April in 100 städtischen Gebieten31 / 03 / 2026
Der Dieselpreis liegt über 2 Euro und steigt weiter, was die Lkw-Fahrer zum Streik bewegt. Trasportounito plant vom 20. bis 25. April einen landesweiten Streik, während Unatras in 100 Städten Versammlungen organisiert. Branchenverbände sprechen von einer „unhaltbaren Situation“. Die Tankstellenbetreiber von Faib Confesercenti und Fegica haben eine Beschwerde bei Mister Prezzi eingereicht, weil Energiekonzerne die empfohlenen Preise nicht veröffentlicht haben. Der Dieselpreis ist auf 2,059 Euro pro Liter gestiegen, Benzin kostet nun 1,750 Euro. Auf den Autobahnen liegt Diesel bei 2,118 Euro und Benzin bei 1,813 Euro. Die Regierung wollte die Preise durch eine Senkung der Verbrauchsteuern bis zum 7. April reduzieren, aber der Ukraine-Krieg sorgt für steigende Preise. Ohne neue Maßnahmen könnte die Steuersenkung bald enden“.
Der Vorsitzende von Trasportounito, Franco Pensiero, beschreibt einen „Notstand, der durch stark steigende Kraftstoffpreise verursacht wird“.
Der Anstieg hat negative Auswirkungen auf die ohnehin schwachen Bilanzen der Transportunternehmen und könnte bereits sofort zu Stillständen der Lkw in den Depots führen. Daher wurde der Streik für den 20. bis 25. April ausgerufen, trotz der Einwände der Streikgarantiekommission. Auch die Lkw-Fahrer von Unatras planen Protestaktionen. In 100 italienischen Städten werden die Spediteure auf die Straße gehen und Versammlungen abhalten, um über die nächsten Schritte zu entscheiden, angesichts der internationalen Spannungen im Nahen Osten.
Ein Schritt, der einen größeren und besser organisierten Protest auf den Straßen einleiten könnte. Unatras beklagt, dass der Dieselpreis dauerhaft über 2 Euro pro Liter liegt, trotz der Senkung der Verbrauchsteuern im Kraftstoffdekret vom 18. März. Dies führt zu einer unhaltbaren Situation für den gesamten Güterverkehrssektor. Ein Teil der Auftraggeber erkennt die höheren Kosten durch den Kraftstoff nicht an und verlangt sogar weitere Rabatte auf die Transportdienstleistungen. Die Maßnahmen des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr sind nicht ausreichend.
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