An den Ufern des Eisacks: Neue Pegelmessstelle und Infopoint01 / 04 / 2026

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An den Ufern des Eisacks: Neue Pegelmessstelle und Infopoint01 / 04 / 2026

An den Ufern des Eisacks: Neue Pegelmessstelle und Infopoint<span class="aero-title-date">01 / 04 / 2026</span>

Der Hochwasserschutz wird weiter ausgebaut. Am Eisack liefert eine neue, hochmoderne Messstation ab sofort wichtige Daten. Ein direkt angeschlossener Infopoint klärt die Bevölkerung anschaulich über Naturgefahren und die Flussökologie auf.

A man standing in front of a wooden wall is pointing towards a blue informational plaque.
Foto: LPA/Maja Clara

Wenn der Eisack nach heftigen oder langanhaltenden Niederschlägen gefährlich anschwillt, zählt für den Zivilschutz jede Minute. Um bei drohendem Hochwasser künftig noch schneller und präziser reagieren zu können, hat das Land eine neue, topmoderne Pegelmessstelle direkt am Flussufer in Betrieb genommen. Das Besondere daran: Die Anlage liefert nicht nur trockene Daten für die Experten, sondern richtet sich mit einem eigenen Infopoint auch direkt an die Bürgerinnen und Bürger.

Die Wetterextreme nehmen spürbar zu, und Flüsse wie der Eisack können sich bei Starkregen rasch in reißende Ströme verwandeln. Umso wichtiger ist es für die Sicherheit im Tal, den Wasserstand und die Fließgeschwindigkeit rund um die Uhr millimetergenau im Blick zu behalten. Die neue Pegelmessstelle versorgt das Landesamt für Hydrologie und Stauanlagen nun kontinuierlich mit präzisen Echtzeitdaten. Diese Informationen fließen direkt in die Modelle des Landeswarnzentrums ein und bilden im Ernstfall die entscheidende Grundlage, um rechtzeitig Alarm zu schlagen.

Zivilschutzlandesrat Peter Brunner unterstrich bei der Vorstellung der neuen Infrastruktur die Bedeutung solcher Vorbeugemaßnahmen. „Wir können extreme Wetterereignisse zwar nicht aufhalten, aber wir können uns bestmöglich darauf vorbereiten. Verlässliche und schnelle Messdaten sind dabei unser absolut stärkstes Werkzeug, um die Bevölkerung zu schützen“, betonte Brunner.

Doch das Projekt am Eisackufer geht noch einen Schritt weiter. Die Agentur für Bevölkerungsschutz hat direkt neben der technischen Anlage einen Infopoint eingerichtet. Wer auf dem angrenzenden Rad- oder Spazierweg unterwegs ist, kann dort nun einen informativen Zwischenstopp einlegen. Anschauliche Schautafeln erklären leicht verständlich, wie moderner Hochwasserschutz funktioniert, wie sich das Klima auf unsere Gewässer auswirkt und warum ein natürlicher Flusslebensraum so extrem wichtig für Flora und Fauna ist.

Dieser Infopoint schlägt eine wertvolle Brücke zwischen Hightech-Überwachung und Bewusstseinsbildung. Das klare Ziel: Je besser die Menschen über die Dynamik unserer Flüsse und das richtige Verhalten bei Hochwassergefahr Bescheid wissen, desto sicherer ist am Ende die gesamte Gemeinschaft.

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