Landesregierung in den Bezirken (4/5): Mobilität im Pustertal im Fokus01 / 04 / 2026

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Landesregierung in den Bezirken (4/5): Mobilität im Pustertal im Fokus01 / 04 / 2026

Landesregierung in den Bezirken (4/5): Mobilität im Pustertal im Fokus<span class="hitradio-master-datum">01 / 04 / 2026</span>

Die Mobilitätsstrategie war ein zentrales Thema bei der Sondersitzung der Landesregierung in Bruneck. Ein besonderes Augenmerk liegt künftig auf dem Ausbau der Bahn und neuen Radwegen.

A man in a blue sweater is holding up a document while speaking at a meeting, with another man in a suit sitting beside him.
Foto: LPA/Fabio Brucculeri

Wie kommen wir in Zukunft von A nach B, ohne dass der Verkehr im Tal komplett kollabiert? Diese Frage brennt vielen Pusterern unter den Nägeln. Bei der großen Informationstour der Landesregierung stand das Thema Mobilität deshalb ganz weit oben auf der Tagesordnung der Sondersitzung in Bruneck.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider machte beim Treffen mit den Bürgermeistern des Bezirks keinen Hehl daraus, dass sich einiges ändern muss. „Unser klares Ziel ist es, die tägliche Mobilität für die Menschen immer nachhaltiger, sicherer und vor allem zugänglicher zu gestalten“, erklärte er. Der Schlüssel dazu liegt für ihn nicht in noch mehr Asphalt für Autos, sondern in cleveren und umweltfreundlichen Alternativen.

Ein absolutes Herzstück dieser Strategie ist die Pustertalbahn. Sie soll nicht nur erhalten, sondern massiv aufgewertet werden. Alfreider brachte es mit einem schönen Rückblick auf den Punkt: „Früher, als es noch keine Autos gab, ist die Bahn als reines Fortbewegungsmittel gebaut worden. Heute bauen wir sie ganz gezielt als die nachhaltige Alternative zum Auto aus.“ Durch laufende Modernisierungen und den gezielten Ausbau der Strecke soll der Umstieg auf den Zug für Pendler, Schüler und Ausflügler in den kommenden Jahren noch attraktiver werden.

Aber nicht nur auf der Schiene tut sich was, auch für alle, die gerne in die Pedale treten, gibt es gute Nachrichten. Das Fahrrad wird zunehmend als vollwertiges Verkehrsmittel für den Alltag ernst genommen. „Im Einklang mit unserem Radmobilitätskonzept nehmen wir ganz gezielt Geld in die Hand, um die bestehende Radwegeinfrastruktur im Tal weiter auszubauen und zu verbessern“, versprach der Landesrat.

Die Sondersitzung in Bruneck hat jedenfalls gezeigt: Die Pläne für das Pustertal liegen auf dem Tisch. Jetzt geht es an die schrittweise Umsetzung, damit der Verkehr im Bezirk auf lange Sicht flüssiger, sicherer und vor allem grüner wird.

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