Hohe Anerkennung für den Einsatz um Sprache und Kultur: Franz Vittur erhält den „Merit Ladin 2026“

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Hohe Anerkennung für den Einsatz um Sprache und Kultur: Franz Vittur erhält den „Merit Ladin 2026“

Hohe Anerkennung für den Einsatz um Sprache und Kultur: Franz Vittur erhält den „Merit Ladin 2026“

Das Land Südtirol würdigt mit der renommierten Auszeichnung herausragende Verdienste um die ladinische Minderheit. In diesem Jahr geht der Preis an eine Persönlichkeit, die sich unermüdlich für den Erhalt und die Sichtbarkeit des Ladinischen eingesetzt hat.

An elderly man with a warm smile sitting on a couch, wearing a patterned sweater, with a window and a plant in the background.
Foto: LPA/Carlo Suani

Es ist die höchste Auszeichnung, die Südtirol für besondere Verdienste um die ladinische Sprache und Kultur zu vergeben hat: Der „Merit Ladin“. In diesem Jahr 2026 wird diese besondere Ehrung Franz Vittur zuteil. Die Landesregierung hat beschlossen, Vittur für sein langjähriges und unermüdliches Engagement zugunsten der kleinsten Sprachgruppe des Landes auszuzeichnen.

Wer sich mit der ladinischen Kultur- und Bildungslandschaft beschäftigt, kommt an Franz Vittur kaum vorbei. Er hat im Laufe der Jahrzehnte maßgeblich dazu beigetragen, dass die Sprache der Dolomitentäler nicht nur bewahrt, sondern auch aktiv gefördert und in die Zukunft getragen wird. Sei es im publizistischen Bereich, in der Bildungsarbeit oder im unermüdlichen Einsatz für das kulturelle Erbe – Vitturs Wirken zeichnet sich durch Weitblick und tiefe Verbundenheit zu seinen Wurzeln aus.

Der zuständige Landesrat für die ladinische Bildungs- und Kulturdirektion, Daniel Alfreider, betonte im Rahmen der Bekanntgabe die außerordentliche Bedeutung solcher Persönlichkeiten für das Zusammenleben im Land. „Sprache und Kultur leben von den Menschen, die sie sprechen, pflegen und mit Überzeugung an die nächste Generation weitergeben. Franz Vittur ist ein leuchtendes Vorbild dafür, wie man die eigene Identität stärkt und gleichzeitig offen für den Dialog bleibt. Er hat Brücken gebaut – sowohl innerhalb der ladinischen Täler als auch hin zu den anderen Sprachgruppen in Südtirol“, erklärte Alfreider.

Der „Merit Ladin“ wird an Personen verliehen, die sich durch ihr Lebenswerk oder durch herausragende Initiativen um die ladinische Volksgruppe besonders verdient gemacht haben. Die feierliche Überreichung der Auszeichnung an Franz Vittur wird in den kommenden Wochen im Rahmen eines offiziellen Festaktes stattfinden. Dort werden neben Vertretern der Landesregierung auch zahlreiche Wegbegleiter aus der ladinischen Kultur- und Bildungsszene zusammenkommen, um den diesjährigen Preisträger gebührend zu feiern.

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