Verkehrssicherheit in Südtirol: Die Kampagne „No Credit“ geht in die neue Phase07 / 04 / 2026

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Verkehrssicherheit in Südtirol: Die Kampagne „No Credit“ geht in die neue Phase07 / 04 / 2026

Verkehrssicherheit in Südtirol: Die Kampagne „No Credit“ geht in die neue Phase<span class="hitradio-master-datum">07 / 04 / 2026</span>

Fokus auf Infrastruktur, Überwachung und zwischenmenschliche Sensibilisierung zum Saisonstart

Two people walking towards a grand entrance with decorative architecture, flanked by potted trees.
Foto: LPA/Fabio Brucculeri

Mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit und dem damit verbundenen Anstieg des Verkehrsaufkommens auf den Passstraßen hat das Land Südtirol am 13. April die Fortführung der Initiative „No Credit“ präsentiert. Die Kampagne ist eine Reaktion auf die spezifischen Herausforderungen des Straßenverkehrs in Gebirgsregionen und bündelt verschiedene Maßnahmen zur Unfallprävention.

Das Ziel der Initiative ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen, wobei das Augenmerk besonders auf den Motorradverkehr gelegt wird. Das Konzept basiert auf einer Zusammenarbeit zwischen der Landesabteilung Mobilität, dem Straßendienst, den Sicherheitskräften und den Rettungsorganisationen.

Das Drei-Säulen-Prinzip

Die Strategie der Landesregierung stützt sich auf drei zentrale Bereiche, die bei der Vorstellung im Landhaus detailliert erläutert wurden:

  1. Technische Anpassungen der Infrastruktur: Der Straßendienst setzt bauliche Maßnahmen um, die speziell auf die Sicherheit von Zweiradfahrern abzielen. Dazu gehört die Montage von Unterfahrschutz-Vorrichtungen an Leitplanken sowie die Optimierung der Beschilderung und der Fahrbahnoberflächen in Kurvenbereichen.
  2. Überwachung und Kontrollen: In Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften werden die Kontrollen auf den Hauptverkehrsadern und Passstraßen intensiviert. Hierbei geht es neben der Geschwindigkeitsmessung auch um die Überprüfung des technischen Zustands der Fahrzeuge.
  3. Kommunikation durch Erfahrung: Ein zentrales Element der Kampagne sind Informationstafeln und digitale Inhalte. In der aktuellen Umsetzung kommen verstärkt Personen zu Wort, die beruflich mit den Folgen von Unfällen konfrontiert sind, darunter Sanitäter und Einsatzkräfte.

Hintergrund und Statistik

Die Notwendigkeit solcher Maßnahmen wird durch die Unfalldaten der vergangenen Jahre begründet. Während technische Verbesserungen an Fahrzeugen und Straßen die Sicherheit erhöhen, bleiben menschliche Faktoren die häufigste Ursache für Zwischenfälle. Die Kampagne setzt hier an, indem sie die Realität des Straßendienstes und der Rettungskette in den öffentlichen Fokus rückt.

Zusammenarbeit der Akteure

An der Vorstellung nahmen neben Vertretern der Politik auch Verantwortliche des Sicherheitszentrums Safety Park und der verschiedenen Einsatzorganisationen teil. Sie betonten die Wichtigkeit einer koordinierten Vorgehensweise. Für die kommenden Monate ist eine verstärkte Präsenz der Kampagneninhalte an den betroffenen Streckenabschnitten vorgesehen, um die Verkehrsteilnehmer vor Ort über die Risiken und die geltenden Sicherheitsbestimmungen zu informieren.

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