Erdöl Anschlag oder Lausbuben Streich ?

Ermittler vermuten einen Sabotageakt bei der Stromversorgung für die TAL Pipeline bei Tolmezzo. Die Staatsanwaltschaft Triest ermittelt derzeit in diese Richtung.

TAL Pumpstation in Matrei-Gruben. Foto: TAL Transalpine Ölleitung

Auf die TAL – die Transalpine Ölleitung könnte ein Sabotageakt stattgefunden haben, berichten die Medien. Laut Ermittlern in Italien ist ein Strommast, der eine Pumpstation der TAL versorgt, Ende März bei Tolmezzo bzw. Paluzza umgeknickt. Es besteht der Verdacht, dass Unbekannte den Masten mit einem Brennschneider beschädigt haben könnten. Die Staatsanwaltschaft Triest führt dazu Ermittlungen in Italien durch.Die TAL berichtet, dass ihre Anlagen nicht betroffen waren und es keine Schäden an der Pipeline gab. Nach den Reparaturen der TERNA SpA, dem italienischen Stromnetz-Betreiber, konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Ursachen für den Schaden am Strommast werden derzeit untersucht, während die TAL mit dem Netzbetreiber und den Behörden kommuniziert. Über die Transalpine Ölleitung werden jährlich etwa 40 Millionen Tonnen Rohöl vom Hafen Triest nach Österreich und Deutschland transportiert. Die etwa 750 Kilometer lange Leitung verläuft auch durch Osttirol, und die Zentrale der TAL in Österreich ist in Kienburg bei Huben.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.