Kraniche des Friedens im Landhaus
Bozner Mittelschüler setzen Zeichen für den Frieden – Landeshauptmann Kompatscher würdigt Engagement und unterstreicht Bedeutung kleiner Gesten.
Vier Schülerinnen der Klasse 1 A der Bozner Mittelschule „Adalbert Stifter“ haben Landeshauptmann Arno Kompatscher im Palais Widmann besucht, um ihm eine Girlande aus handgefalteten Papierkranichen zu überreichen. Mit dieser Aktion möchte die Schulklasse ein sichtbares Zeichen für den Frieden und gegen kriegerische Auseinandersetzungen setzen.
Hintergrund der Initiative ist die japanische Legende, nach der demjenigen ein Wunsch erfüllt wird, der 1.000 Papierkraniche faltet. Bekanntheit erlangte diese Tradition durch die Geschichte der Japanerin Sadako Sasaki, die infolge des Atombombenabwurfs auf Hiroshima an Leukämie erkrankte und bis zu ihrem Tod Kraniche faltete. Seither gilt der gefaltete Kranich weltweit als Symbol für den Frieden und die Hoffnung.

Neben dem Besuch beim Landeshauptmann weitete die Klasse ihre Aktion international aus: Ein Karton mit weiteren Papierkranichen und einem Begleitbrief wurde an die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nach Rom versandt. Ein weiteres Paket ging an das Friedensdenkmal der Kinder nach Hiroshima. Landeshauptmann Kompatscher lobte das Engagement der Jugendlichen und betonte, dass der Einsatz für ein friedliches Miteinander stets im Kleinen und im unmittelbaren Umfeld beginne.
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