Von Innsbruck nach Bozen in 25 Minuten.
Es wird wohl mehr eine Hiobsbotschaft sein,wenn jemand den Glauben der Politischen Wörter glaubt,in 25 Minuten zwischen Innsbruck und Bozen Pendeln zu können.
Der Brenner-Basistunnel ist ein außergewöhnliches Projekt, das die Verbindung zwischen Österreich und Italien verbessern und die Zugfahrt von Innsbruck nach Südtirol auf 25 Minuten verkürzen soll. Dadurch wird der Zugverkehr zu einer ernsthaften Alternative zur gefährlichen Brennerautobahn, insbesondere angesichts von Bedenken über eine marode Brücke. Fragen zu Verzögerungen, Kosten und der Länge des Tunnels bleiben offen, und es wird nach Antworten gesucht.
Das heutige Projekt basiert auf einer Voraussetzung, die vor etwa 30 Jahren geschaffen wurde. Der Inntaltunnel, eingeweiht im Mai 1994, dient als Eisenbahnumfahrung südlich von Innsbruck und wird an den Brenner-Basistunnel angebunden. Erste Machbarkeitsstudien für das Tunnel-Projekt, das Österreich und Italien verbinden sollte, wurden bereits 1989 durchgeführt. Der symbolische Spatenstich fand am 30. Juni 2006 statt.
Die Eröffnung des Brenner-Basistunnels, ursprünglich für 2028 geplant, wurde auf 2032 verschoben, doch es gibt Anzeichen, dass auch dieser Termin nicht eingehalten werden kann.
Österreich und Italien forcieren den Bau des Brenner-Basistunnels, während Deutschland in Verzug gerät. Eine entscheidende Abstimmung im Bundestag über die Zubringerstrecke im bayerischen Inntal wurde erneut verschoben, was die Fertigstellung der neuen Gleise und die Inbetriebnahme vor 2050 unwahrscheinlich macht.Indessen drücken die Italiener und Österreicher den Schwarzen Peter an Deutschland in die Hand.
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