Ausserschulische Lernorte: Orte des Fokussierens und der Verwurzelung

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Ausserschulische Lernorte: Orte des Fokussierens und der Verwurzelung

Ausserschulische Lernorte: Orte des Fokussierens und der Verwurzelung

Tagung in Bozen beleuchtet Bedeutung des Lernens außerhalb der Klassenzimmer – Stärkung der Identität und Konzentration im Fokus.

Im Bozner Landhaus 1 fand am 23. April eine Fachtagung zum Thema „Außerschulische Lernorte“ statt. Bildungsverantwortliche, Lehrpersonen und Experten diskutierten dabei über die pädagogischen Potenziale von Lernumgebungen, die sich außerhalb des traditionellen Schulgebäudes befinden. Organisiert wurde die Veranstaltung von der italienischen Bildungsdirektion.

Ein zentrales Thema der Tagung war die Theorie, dass Orte wie Museen, historische Denkmäler (etwa die Festung Franzensfeste), Naturparks oder soziale Einrichtungen das „Fokussieren“ fördern. In einer Zeit zunehmender digitaler Ablenkung bieten diese Orte den Schülern die Möglichkeit, sich intensiv und unmittelbar mit einem Thema auseinanderzusetzen. Zudem wurde die „Verwurzelung“ als wesentlicher Aspekt hervorgehoben: Durch den direkten Kontakt mit dem lokalen Territorium und seiner Geschichte entwickeln junge Menschen ein stärkeres Bewusstsein für ihre eigene Identität und ihre soziale Umgebung.

Der italienische Bildungslandesrat Marco Galateo betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die Öffnung der Schule zum Territorium hin eine Notwendigkeit für ein modernes Bildungssystem sei. Außerschulische Lernorte seien keine bloßen Ausflugsziele, sondern integrale Bestandteile des Lehrplans, die Inklusion fördern und unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Ziel der Bildungsdirektion ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Partnern weiter zu systematisieren, um den Schülern praxisnahe und prägende Bildungserlebnisse zu ermöglichen.

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