Gespräch mit Adenauer-Stipendiatinnen und -Stipendiaten über Autonomie
Landeshauptmann Kompatscher empfängt Berliner Studiengruppe im Palais Widmann – Fokus auf Demokratieentwicklung und Autonomiereform.
Am 23. April 2026 hat Landeshauptmann Arno Kompatscher eine Gruppe von Stipendiatinnen und Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) aus Berlin zu einem Gedankenaustausch im Palais Widmann in Bozen empfangen. Das Treffen fand im Rahmen eines mehrtägigen Aufbauseminars statt, das sich unter dem Titel „Demokratie zwischen populistischer Anfechtung und innerer Aushöhlung“ intensiv mit Regionalpolitik und Minderheitenschutz befasst.
Im Zentrum des Gesprächs standen die Besonderheiten der Südtirol-Autonomie sowie deren aktuelle Weiterentwicklung. Kompatscher erläuterte den Teilnehmenden die laufenden Bemühungen zur Autonomiereform und ging detailliert auf die Mechanismen des Minderheitenschutzes ein. Zudem wurden Themen wie Föderalismus, demokratische Innovationen und die Herausforderungen durch populistische Strömungen in Europa diskutiert. Der Landeshauptmann hob dabei hervor, wie wichtig ein fundierter Dialog über demokratische Werte für die Stabilität regionaler Systeme sei.
Das Seminar wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert und von Tagungsleiter Frank Müller begleitet. Unterstützt wurde die Durchführung durch die Südtiroler Landesverwaltung sowie Eurac Research. Die Stipendiaten, die sich aus verschiedenen Fachrichtungen zusammensetzen, nutzten die Gelegenheit, um vertiefende Fragen zur praktischen Umsetzung der Autonomie und zur Rolle Südtirols im europäischen Kontext zu stellen.
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