Arbeitsmarkt ohne Grenzen: Projekt Euregio-Jobbörse vorgestellt28 / 04 / 2026
Einheitliche Plattform für Tirol, Südtirol und das Trentino soll Fachkräftemangel entgegenwirken und die berufliche Mobilität in der Europaregion fördern.
Die zuständigen Landesräte für Arbeit der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino haben am 27. April 2026 das neue Projekt einer gemeinsamen Euregio-Jobbörse vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, die Hürden für die grenzüberschreitende Arbeitssuche innerhalb der drei Länder abzubauen und einen integrierten Arbeitsmarkt zu schaffen, der den wirtschaftlichen Herausforderungen der Region gerecht wird.
Kern des Projekts ist eine vernetzte digitale Plattform, die die Stellenangebote der drei Arbeitsmarktservice-Einrichtungen (AMS Tirol, Südtiroler Arbeitsmarktservice und Agenzia del Lavoro Trentino) bündelt. Arbeitssuchende können künftig mit einer einzigen Abfrage Vakanzen in der gesamten Europaregion einsehen. Dies soll insbesondere in Grenzregionen das Pendeln erleichtern und Unternehmen den Zugriff auf einen größeren Pool an potenziellen Fachkräften ermöglichen.
Die Südtiroler Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof, die Tiroler Landesrätin Astrid Mair und der Trentiner Landesrat Mario Tonina betonten in einer gemeinsamen Erklärung, dass die Jobbörse ein weiterer Meilenstein in der praktischen Zusammenarbeit der Euregio sei. Neben der rein technischen Zusammenführung der Datenbanken sieht das Projekt auch eine verstärkte Kooperation der Beratungsstellen vor, um rechtliche und soziale Fragen zur grenzüberschreitenden Beschäftigung (wie Rentenversicherung und Besteuerung) kompetent zu beantworten. Die Plattform soll bereits in den kommenden Monaten in eine Pilotphase gehen.
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