Bildungsbereich: Rückwirkende Auszahlung von 92 Millionen steht fest29 / 04 / 2026
Landesregierung genehmigt endgültige Unterzeichnung des Bereichsabkommens – Lehrpersonen erhalten Nachzahlungen für den Zeitraum 2022-2024.
Die Südtiroler Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 24. April 2026 den Weg für die Auszahlung von insgesamt 92 Millionen Euro an das Personal im Bildungsbereich freigemacht. Mit der Genehmigung zur endgültigen Unterzeichnung des entsprechenden Bereichsabkommens erhalten rund 11.000 Lehrpersonen an den Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie das Lehrpersonal der Berufs- und Musikschulen eine signifikante rückwirkende Gehaltsanpassung.
Die Mittel sind für die Nachzahlungen vorgesehen, die sich aus dem Landeskollektivvertrag für den Zeitraum 2022 bis 2024 ergeben. Ziel der Maßnahme ist es, die Kaufkraft des Schulpersonals angesichts der hohen Inflationsraten der vergangenen Jahre zu stärken. Durchschnittlich bedeutet dies für die betroffenen Bediensteten eine einmalige Nachzahlung, deren Höhe sich nach der jeweiligen Einstufung und dem Dienstalter richtet.
Bildungslandesrat Philipp Achammer bezeichnete den Beschluss als wichtiges Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Lehrpersonal. „Wir investieren damit direkt in die Qualität unserer Schulen, indem wir die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung an die wirtschaftliche Realität anpassen“, so Achammer. Auch der italienische Bildungslandesrat Marco Galateo betonte die Bedeutung der Einigung für die Stabilität im Bildungssystem. Die Auszahlung der Beträge soll bereits mit den Lohnstreifen der Monate Juni oder Juli 2026 erfolgen. Parallel dazu laufen bereits die Verhandlungen für das neue Bereichsabkommen des Zeitraums 2025–2027.
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