Nachhaltige Mobilität wird gestärkt29 / 04 / 2026

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Nachhaltige Mobilität wird gestärkt29 / 04 / 2026

Nachhaltige Mobilität wird gestärkt<span class="aero-title-date">29 / 04 / 2026</span>

Land Südtirol und Handelskammer Bozen unterzeichnen Vereinbarung zur Förderung grüner Unternehmensmobilität – Fokus auf Beratung und Infrastruktur.

Die Südtiroler Landesverwaltung und die Handelskammer Bozen haben am 28. April 2026 eine wegweisende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Mobilitätswende in der lokalen Wirtschaft zu beschleunigen. Ziel der Partnerschaft ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gezielt dabei zu unterstützen, ihren betrieblichen Fuhrpark und das Pendelverhalten ihrer Mitarbeitenden nachhaltiger zu gestalten.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Handelskammer über ihr Serviceportal verstärkt Beratungsleistungen im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements anbietet. Experten unterstützen Betriebe dabei, Mobilitätskonzepte zu erstellen, die den Einsatz von E-Fahrzeugen, die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und die Förderung des Radverkehrs kombinieren. Landesrat Daniel Alfreider betonte bei der Unterzeichnung, dass der Wirtschaftssektor ein entscheidender Hebel sei, um die ehrgeizigen Klimaziele des Landes zu erreichen: „Nachhaltige Mobilität ist kein bloßes Schlagwort mehr, sondern ein Wettbewerbsfaktor für unsere Unternehmen.“

Ein zentraler Bestandteil der Initiative sind neue Förderprogramme für die Ladeinfrastruktur. Unternehmen, die auf ihrem Betriebsgelände Ladepunkte für Elektrofahrzeuge errichten, können künftig mit vereinfachten Ansuchen und erhöhten Fördersätzen rechnen, sofern die Ladepunkte auch für Mitarbeitende zugänglich sind. Parallel dazu wird die Aktion „Südtirol radelt“ um ein spezielles Modul für Firmen ausgebaut, um Anreize für den Umstieg auf das Fahrrad zu schaffen.

Handelskammerpräsident Michl Ebner unterstrich die Bedeutung der finanziellen und beratenden Unterstützung: „Viele Unternehmen wollen den grünen Weg gehen, benötigen aber klare Rahmenbedingungen und technische Hilfestellung bei der Umsetzung.“ Die neue Vereinbarung läuft zunächst über drei Jahre und wird durch Mittel aus dem Landeshaushalt sowie dem EFRE-Fonds unterstützt. Durch die Bündelung der Kompetenzen von Land und Handelskammer soll eine effiziente Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft geschaffen werden, um den CO2-Ausstoß im Berufsverkehr signifikant zu senken.

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