Staatsrat im Zwist mit Umweltschutz02 / 05 / 2026
Der Staatsrat hat den Rekurs des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz gegen das Bahnübergang-Projekt im Westen Innichens abgelehnt.
Nach dem Verwaltungsgericht in Bozen hat auch der Staatsrat in Rom entschieden, dass die Brücke in San Candido gebaut werden kann. Die Klage des Umweltschutzverbands wurde abgewiesen. „Die ordnungsgemäße Durchführung der Verfahren wurde bestätigt“, sagt Landesrat Daniel Alfreider. Das 20-Millionen-Euro-Projekt wird größtenteils aus dem Olympischen Fonds finanziert. Die Aufträge für den Brückenbau wurden bereits im Februar 2026 vergeben. Sollte es keine weiteren Klagen geben, kann der Vertrag im Herbst unterzeichnet und die Bauarbeiten beginnen. Die Brücke war die zweite Option, nachdem ein Untergang verworfen wurde, um den Verkehr zwischen der Straße nach Sexten und der Straße ins Pustertal zu erleichtern. So müssen Autos und Lkw nicht mehr vor dem Bahnübergang warten, was in der Hochsaison oft zu Staus führt. Technisch war der Untergang jedoch nicht möglich.
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