Brenner-Alternative04 / 05 / 2026
Bauarbeiten behindern den Verkehr auf der Brennerautobahn in den nächsten Jahren. Es gibt jedoch alternative Routen.
Der ADAC berichtet, dass seit dem 1. Januar 2025 auf der Brennerautobahn in beide Richtungen nur einspuriger Verkehr herrscht, da Bauarbeiten bis 2030 geplant sind. Dies könnte zu Verkehrschaos führen, obwohl an vielen Tagen der Hauptreisezeit zwei Spuren zur Verfügung stehen. Eine Betrachtung der Alternativrouten ist ratsam, da der Brenner ein erhöhtes Staupotenzial bietet.
Wer den Brenner in Richtung Italien passieren möchte, hat sinnvolle Alternativrouten zur Brennerautobahn, wie die oft gesperrte Brennerstraße, um Stau zu vermeiden. Allerdings ist diese Bundesstraße laut dem ADAC in der Regel überlastet, wenn es auf der Autobahn staut.
Der Reschenpass ist eine mautfreie Alternative zum Brenner, jedoch häufig wegen Bauarbeiten gesperrt, was auch im Herbst 2025 zu erwarten ist. Die Sanierung eines Tunnels auf der Tauernautobahn wurde im Juni abgeschlossen, sodass diese Autobahn nun wieder eine gute Alternative zum Brenner darstellt.
Der Timmelsjoch ist eine Alternative zum Brennerpass. Der Grenzpass zwischen Österreich und Italien hat steile Straßen und führt bis auf 2474 Meter Höhe. Der ADAC rät vom Timmelsjoch ab, da es im Winter gesperrt ist. Das gilt auch für den Stallersattel. Der Plöckenpass hat weniger Höhenmeter, ist aber auch regelmäßig gesperrt. Informationen darüber gibt der ÖAMTC wöchentlich bekannt. Eine andere Route nach Italien führt über den San-Bernardino-Tunnel durch die Schweiz. Aus Deutschland kann man die A96 oder A7 nutzen, entweder nach Mailand oder Tessin. Seit September 2024 kann man diese Route ohne Einschränkungen befahren.
Es gibt eine alternative Route nach Südfrankreich oder Italien über die Brennerautobahn, die durch die Schweiz führt. Der Gotthard-Tunnel ist hierbei ganzjährig befahrbar, im Gegensatz zum Gotthard-Pass, der im Winter gesperrt ist.
Offizielle Pressepartner
