Liebe, Politik und Kuba heute Der Film MY BOYFRIEND EL FASCISTA kommt ab 7. Mai ins Kino06 / 05 / 2026
Ein Jahr nach seiner Premiere beim Bolzano Film Festival Bozen, wo er als Publikumsliebling ausgezeichnet
wurde, kommt MY BOYFRIEND EL FASCISTA nun endlich ins Kino. Der Film läuft ab dem 7. Mai im Filmclub
Capitol in Bozen, weitere Termine im ASTRA Brixen und im Filmtreff Kaltern sind bereits geplant, zusätzliche
Vorführungen in anderen italienischen Städten werden in Kürze bekannt gegeben.
Als Gewinner des First Steps Award in Berlin bewegt sich der Film zwischen Intimität und Politik und folgt der
Beziehung zwischen Matthias und Sadiel vor heimischer Kulisse. Enttäuscht von der Realität in Kuba entwickelt
Sadiel zunehmend rechte politische Positionen, während Matthias seinen progressiven Überzeugungen treu bleibt.
Ihre Beziehung wird so zu einem Ort der permanenten Auseinandersetzung, an dem sich Liebe und Ideologie
untrennbar miteinander verschränken.
In einem Moment, in dem Kuba erneut im Zentrum politischer und medialer Debatten steht, eröffnet der Film eine
seltene Perspektive: jene eines Menschen, der diese Realität selbst erlebt hat. Durch Sadiels Stimme werden
Spannungen, Widersprüche und Sehnsüchte sichtbar, die nicht nur eine Beziehung, sondern eine ganze Generation
prägen.
Ohne sich auf eine private Geschichte zu beschränken, eröffnet MY BOYFRIEND EL FASCISTA eine weiterführende
Reflexion über gegenwärtige politische Dynamiken – mit einem direkten, ironischen und zutiefst persönlichen Blick.
Ein Film, der nicht nur Ideologien hinterfragt, sondern auch die Vorstellung von Beziehung und Identität.
Der Kinostart bietet dem Publikum die Gelegenheit, den Film nach seiner erfolgreichen Festivallaufbahn erstmals auf
der großen Leinwand zu erleben. Er reiste nach HotDocs Toronto, Docpoint Helsinki, Oslo Fusion, Queer Lisboa,
Torino Lovers, Queersicht Bern, One World Prag u.a.
Premiere: Donnerstag, 7. Mai 2026, 20:00 Uhr – Filmclub Capitol 1, Dr.-Streiter-Gasse 8/D
In Anwesenheit des Regisseurs Matthias Lintner, des Protagonisten Sadiel Gonzalez sowie der Produzenten Martin
Rattini und Daria Akimenko
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