Innovationspotential der Unternehmen im Fokus08 / 05 / 2026
Landesregierung genehmigt Kriterien für die Innovationsförderung 2026 – Gezielte Unterstützung für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer.
Die Südtiroler Landesregierung hat am 7. Mai 2026 die neuen Richtlinien für die Förderung von Innovation, Forschung und Entwicklung verabschiedet. Mit diesem Beschluss werden die Weichen für die strategische Ausrichtung der Wirtschaftsförderung im laufenden Jahr gestellt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Betriebe zu sichern und Südtirol als attraktiven Standort für Hochtechnologie und wissensbasierte Dienstleistungen weiter auszubauen.
Die Fördermaßnahmen konzentrieren sich auf drei wesentliche Säulen:
- Betriebliche Forschung und Entwicklung: Unterstützung für Unternehmen, die in die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen investieren.
- Technologietransfer: Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen (wie der Eurac Research oder der Freien Universität Bozen), um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in marktfähige Lösungen zu überführen.
- Innovationsberatung: Zuschüsse für externe Expertenleistungen, die KMU (kleine und mittlere Unternehmen) dabei helfen, Innovationsprozesse zu strukturieren und Schutzrechte (Patente) zu sichern.
Landesrat für Innovation und Wirtschaft, Marco Galateo, hob hervor, dass Innovation der entscheidende Hebel sei, um den aktuellen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und der ökologischen Transformation zu begegnen. Durch die neuen Kriterien soll der Zugang zu Förderungen insbesondere für Kleinst- und Kleinbetriebe vereinfacht werden. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Projekten, die zur ökologischen Nachhaltigkeit und zur Digitalisierung der Arbeitsabläufe beitragen.
Die Anträge für die Innovationsförderung können ab sofort über das zuständige Landesamt für Innovation und Technologie eingereicht werden. Die Bewertung der Projekte erfolgt nach einem Punktesystem, das neben dem Innovationsgehalt auch die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten und die Auswirkungen auf die regionale Wertschöpfung berücksichtigt.
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