Stauder warnt vor antisemitischen Tendenzen in Bozen13 / 05 / 2026
SVP-Fraktionsvorsitzender reagiert auf Boykottaufruf israelischer Produkte in städtischen Apotheken
Der SVP-Fraktionsvorsitzende Harald Stauder hat nach der Übergabe einer Petition zum Boykott israelischer Produkte in städtischen Apotheken in Bozen vor antisemitischen Tendenzen gewarnt. Eine Delegation der Gruppen „Sanitari per Gaza Südtirol“ und „Rete Digiuno per Gaza“ hat Bürgermeister Claudio Corrarati eine Petition mit 260 Unterschriften übergeben, in der die Stadtverwaltung aufgefordert wird, den Verkauf von Produkten israelischer Herkunft in den städtischen Apotheken auszusetzen.
Stauder kritisiert diese Forderung scharf und betont, dass Boykottaufrufe gegen israelische Unternehmen historisch äußerst sensibel und problematisch seien. Er erinnert an die Boykottkampagnen gegen jüdische Geschäfte in den 1930-er-Jahren und warnt vor einer Wiederholung solcher Ausgrenzung.
Stauder appelliert an die Stadtregierung und den Gemeinderat von Bozen, entsprechenden Forderungen nicht nachzugeben und sich klar gegen jede Form antisemitischer Tendenzen zu positionieren. Er beobachtet mit Sorge einen zunehmenden Antisemitismus und mahnt zur Vorsicht und zum historischen Gedächtnis.
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