01 / 06 / 2026

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<span class="aero-title-date">01 / 06 / 2026</span>
Gruppenfoto von Menschen in traditioneller Tiroler Kleidung vor einem Berg mit einer großen roten Buchstabeninschrift 'TIROL'.

Am Timmelsjoch haben die Tiroler Schützenbünde zusammen mit Bürgermeistern aus Nord- und Südtirol ein Zeichen für den Zusammenhalt gesetzt. Am Samstag wurden die Tiroler Fahne und die Fahnen der Schützenbataillone gehisst.

Feier nahmen die Landeskommandanten der Schützenbünde Christoph Schmid, Thomas Saurer und Enzo Cestari sowie die Bürgermeister Ernst Schöpf (Sölden), Stefan Illmer (Moos in Passeier) und Robert Tschöll (St. Leonhard in Passeier) teil. Unterstützt wurden sie von Vertretern der Schützenbataillone aus dem Ötztal und dem Passeiertal. Die Dornenkrone am Timmelsjoch wurde im September 2024 eingeweiht. Das Mahnmal erinnert an die Teilung Tirols und symbolisiert die Verbundenheit der Tiroler Landesteile. Am Timmelsjoch, wo die Grenze zwischen Nord- und Südtirol verläuft, hat dieses Zeichen besondere Bedeutung, sagten die Veranstalter.

Landeskommandant Christoph Schmid betonte die Bedeutung der Veranstaltung. Die Dornenkrone erinnert daran, dass Tirol einst geteilt war. Dennoch zeigt sie, dass die Menschen stärker verbunden sind als jede Grenze. Die Fahnenhissung ist ein Zeichen des Zusammenhalts. Die Schützenbünde danken allen Gemeinden, Grundstückseigentümern, Bataillonen und Betrieben, die den Bau und die Pflege der Dornenkrone ermöglicht haben. Das Mahnmal soll weiterhin als Ort der Erinnerung und der Tiroler Zusammengehörigkeit bestehen bleiben.

Eine historische Schwarzweißaufnahme einer Parade, bei der eine große kunstvolle Struktur, bestehend aus spitzen Holzteilen, auf einem Wagen transportiert wird, während viele Menschen in Anzügen zuschauen.

Die Dornenkrone, Symbol für die Teilung Tirols, wird 1984 und 2009 im Kontext christlicher Symbolik behandelt. Trotz des Mottos „Geschichte trifft Zukunft“ wird die Tiroler Vergangenheit einseitig fokussiert, insbesondere auf Andreas Hofer und seinen Freiheitskampf. Steininger kritisiert die selektive Wahrnehmung der Geschichte und fordert eine umfassendere Darstellung, einschließlich der Februarkämpfe von 1934.

Gabriele Neumann versucht mit dem Projekt „syndrome 09“ das Gedenkjahr für die Internetgeneration aufzubereiten, jedoch sind die Zugriffszahlen auf die Website bisher niedrig. Zudem gab es beim Umzug des Riesenrundgemäldes von der alten Rotunde ins neue Museum Verzögerungen aufgrund politischer Ereignisse und gegenteiliger Beschlüsse.

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