Südtiroler-Präsident Grüne werfen ihm Verrat vor03 / 06 / 2026

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Südtiroler-Präsident Grüne werfen ihm Verrat vor03 / 06 / 2026

Südtiroler-Präsident Grüne werfen ihm Verrat vor<span class="aero-title-date">03 / 06 / 2026</span>

Am vergangenen Samstag stand der Brenner wegen einer Großdemonstration mehrere Stunden still, während zahlreiche Menschen, einschließlich Familien und Bürgermeister aus der Region, anwesend waren. Einzig Arno Kompatscher, der Landeshauptmann von Südtirol, fehlte.

Kompatscher verteidigt seine Abwesenheit bei der Brenner-Demonstration und sieht den Protest gegen den Transitverkehr als falschen Ansatz, da er allein nichts bewirken könne. Er betont, dass Südtirol auf konstruktive Vorschläge setze, und verweist auf das Schweizermodell, wo höhere Mautgebühren den Schwerverkehr verringert hätten.Klar ,höhere Mautgebühren,damit das Land Südtirol davon Profitiert,denn die Brenner Autobahn gehört dem Land Südtirol,uns ist in den Augen vom Volk eine falsche Richtung.In Deutschland sind die Autobahnen Mautgebühr Frei,aber Italien ,Südtirol und andere Staaten verdienen sich mit der Autobahn die goldene Nase.

Der Südtiroler Regionalrat hat einen Antrag auf höhere Mautgebühren verabschiedet, doch laut Kompatscher kann Südtirol die Maut nicht selbst festlegen, da sie nur die Kosten für Betrieb und Instandhaltung der Autobahn decken darf. Eine Erhöhung erfordert die Zustimmung der Regierung in Rom sowie die Zusammenarbeit mit Deutschland, Österreich und der Europäischen Union für eine entsprechende Regelung.

Alexander Rieper, der Präsident von Confindustria Alto Adige, steht höheren Mautgebühren kritisch gegenüber, da diese die Kosten auf Verbraucher verlagern würden, ohne den Verkehrsfluss zu verbessern. Er weist darauf hin, dass am Brenner jährlich 2,3 Millionen Lkw und 11 Millionen Pkw unterwegs sind, und kritisiert, dass die Nachtfahrverbote in Österreich Lkw in die Tagesstunden zwingen, wodurch die Belastung konzentriert wird. Confindustria fordert die Aufhebung der Nachtfahrverbote und den Bau von Lärmschutzwänden.

Offizielle Pressepartner