Südtiroler Landtag lehnt Gesetzentwürfe ab12 / 06 / 2026
Debatte um direkte Demokratie und gebrochene Versprechen im Südtiroler Landtag
Der Südtiroler Landtag hat zwei Gesetzentwürfe zur Direkten Demokratie abgelehnt. Die Vorlagen standen bereits vor einem Jahr auf der Tagesordnung, wurden jedoch vertagt, um in einer eigens eingesetzten Arbeitsgruppe einen gemeinsamen Kompromiss zu erarbeiten.
Die SVP-Fraktion unter Harald Stauder kritisiert die kompromisslose Haltung der Initiative für Direkte Demokratie. Stauder betont, dass die SVP bereit war, der Online-Sammlung von Unterschriften zuzustimmen, jedoch nicht der Senkung der notwendigen Unterstützungsunterschriften.
Die Initiative für Direkte Demokratie argumentiert, dass die Gesetzentwürfe darauf abzielten, Hindernisse zu beseitigen, die die Ausübung der Partizipationsrechte verhindert haben. Die Ablehnung im Landtag wird als verpasste Chance zur Stärkung der demokratischen Beteiligung in Südtirol bewertet.
Die Entscheidung des Landtages wird von der Oppositionsparteien kritisiert, da sie gebrochene Versprechen und eine mangelnde Kompromissfähigkeit der Mehrheitsparteien sehen.
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