Altersarmut bei Frauen in Südtirol aktiv vorbeugen01 / 07 / 2026
Soziallandesrätin Rosmarie Pamer ruft Frauen zum Handeln auf, um Altersarmut zu vermeiden
Frauen in Südtirol sind im Alter stärker armutsgefährdet als Männer. Laut einer Erhebung des Landesstatistikinstituts ASTAT, beziehen rund 3700 Frauen über 67 Jahren kein persönliches Einkommen. Allerdings leben viele dieser Frauen in einem Haushalt mit einem Jahreseinkommen von über 13.000 Euro, was nicht unbedingt auf Armut hinweist.
Soziallandesrätin Rosmarie Pamer ruft Frauen dazu auf, die bestehenden Möglichkeiten zu nutzen, um eine mögliche Armut im Alter vorzubeugen. Dazu gehören beispielsweise die Aufstockung der Rentenkasse durch einen Zusatzrentenfonds oder die Aufteilung von Rentenlücken durch Auszeiten aus Erziehungs- oder Pflegezeiten.
Im Vorjahr wurden über die Agentur für Soziale und Wirtschaftliche Entwicklung (ASWE) insgesamt 2,33 Millionen Euro an 871 Begünstigte für die rentenmäßige Absicherung der Pflegezeiten ausbezahlt. Landesrätin Pamer hat einen Vorschlag bei der Regionalregierung deponiert, um die Leistung für die rentenmäßige Absicherung der Pflegezeiten in absehbarer Zeit anzupassen.
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