Südtirols Energieautonomie bleibt ein Traum04 / 07 / 2026
Landesregierung lehnt Antrag für eigene Energiebehörde ab und behindert günstigen Strom
Die Süd-Tiroler Freiheit (STF) hat einen Antrag zur Einrichtung einer eigenen Energiebehörde und Schaffung einer Südtiroler Strom-Gebotszone gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch von der Landtagsmehrheit abgelehnt. Die STF kritisiert diese Entscheidung und wirft der Landesregierung vor, vorhandene Spielräume nicht ausreichend zu nutzen.
Die Landesregierung und die Mehrheit im Landtag sehen die rechtliche und technische Komplexität sowie die Einbindung in nationale und europäische Rahmenbedingungen als Gründe für die Ablehnung. Die STF hingegen betont, dass Südtirol dank Wasserkraft mehr Strom produziert, als es selbst verbraucht, aber die Strompreise weiterhin am gesamtstaatlichen Markt orientiert sind.
Die Ablehnung des Antrags bedeutet einen Rückschlag für eine stärkere energiepolitische Eigenständigkeit des Landes. Die STF fordert, dass die Landesregierung konkrete Maßnahmen ergreift, um die Energieautonomie Südtirols zu stärken. Die Energieautonomie sei zwar politisch betont, aber konkrete Schritte fehlten.
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