Südtirol übertrifft den gesamtstaatlichen Durchschnitt bei Krebsvorsorge04 / 08 / 2026
Hohe Beteiligung an Screeningprogrammen und Vorsorgeuntersuchungen in Südtirol
Die Südtirolerinnen und Südtiroler zeigen ein ausgeprägtes Präventionsbewusstsein, indem sie gerne die Angebote zur Krebsfrüherkennung annehmen. Laut der PASSI-Erhebung 2023–2024 nehmen mehr als vier von fünf Frauen im Alter von 25 bis 64 Jahren an Untersuchungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs teil.
Die Teilnahme an der Brustkrebsfrüherkennung liegt bei knapp 80 Prozent und beim Darmkrebs-Screening bei 63,1 Prozent. Diese Werte liegen über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt. Gesundheitslandesrat Hubert Messner betont, dass Prävention in Südtirol einen hohen Stellenwert hat und Vorsorgeuntersuchungen ermöglichen, Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Die Ergebnisse der PASSI-Erhebung zeigen auch, dass viele Frauen Vorsorgeuntersuchungen außerhalb der organisierten Screeningprogramme wahrnehmen. Die Empfehlungen von Hausärztinnen und Hausärzten sowie Gesundheitsfachkräften tragen wesentlich zur hohen Beteiligung bei.
Die PASSI-Erhebung ist ein staatliches Monitoringprogramm, das vom Istituto Superiore di Sanità durchgeführt wird, um Daten zum Gesundheitsverhalten der Bevölkerung zu erheben.
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