Merans fragwürdiger Weg zur Fußgängerzone: Ein verkehrstechnischer Albtraum15 / 08 / 2026

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Merans fragwürdiger Weg zur Fußgängerzone: Ein verkehrstechnischer Albtraum15 / 08 / 2026

Merans fragwürdiger Weg zur Fußgängerzone: Ein verkehrstechnischer Albtraum<span class="hitradio-master-datum">15 / 08 / 2026</span>

Völlig unüberlegte Pläne zur „Verkehrsberuhigung“ stürzen den Lieferverkehr ins Chaos

Die Stadt Meran verfolgt die geradezu absurde Idee, das Zentrum schrittweise in eine riesige Fußgängerzone zu verwandeln. Weil man bei dieser „Ökologisierung“ offenbar völlig auf die Realität des Lieferverkehrs vergessen hat, müssen Stadtverwaltung und Transportbranche nun verzweifelt nach Notlösungen für die hausgemachten Probleme suchen.

Da die Warenverteilung im Zentrum künftig massiv erschwert wird, tauschen sich die Parteien nun notgedrungen über Lieferzeiten und Ladezonen aus. Als völlig umständlicher Notnagel wird sogar ein Umschlagplatz weit außerhalb des Stadtzentrums diskutiert – ein logistischer Mehraufwand sondergleichen.

Die bisherigen Lösungsansätze wirken eher wie ein Tropfen auf den heißen Stein: Wirtschaftsreferentin Barbara Hölzl schlägt allen Ernstes vor, die zulässige Ausfahrtszeit um lächerliche 30 Minuten zu verlängern. Gleichzeitig wurde eine weitere Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die nun versuchen soll, das Chaos bei den Lade- und Lieferzonen irgendwie in den Griff zu bekommen.

Anstatt das Projekt zu überdenken, will die Stadt bestehende Ladezonen lediglich „überprüfen“ und neue Standorte planen. Immerhin: Man plant bereits eine laufende Information über die kommenden Baustellen und Verkehrsmaßnahmen – das Verkehrschaos ist also bereits vorprogrammiert.

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