Wespen sind geschützt und werden von den Hornissen aufgefressen27 / 08 / 2026

Hornets flying around a large paper nest on a wooden structure
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Wespen sind geschützt und werden von den Hornissen aufgefressen27 / 08 / 2026

Wespen sind geschützt und werden von den Hornissen aufgefressen<span class="hitradio-master-datum">27 / 08 / 2026</span>

Die Idylle im Freien wird oft durch Wespen gestört, die durch süße Speisen und Grillzeug angelockt werden. Sie suchen im Hochsommer nach Proteinen für ihre Larven und fressen verschiedene Insekten. Trotz ihrer Nützlichkeit in der Natur sind sie beim Essen lästig. Tipps für den Umgang mit ihnen sind gefragt.

Um Wespen abzuhalten, können Gerüche wie ätherische Öle (insbesondere Nelken-, Teebaum- und Zitrusöl) sowie aufgeschnittene, mit Gewürznelken gespickte Zitrusfrüchte verwendet werden. Außerdem kann der Rauch von Räucherstäbchen hilfreich sein.

Es wird empfohlen, im Freien auf duftende Produkte und bunte Farben zu verzichten, da sie Wespen anziehen. Wespenfallen dürfen von Privatpersonen nicht im Außenbereich aufgestellt werden, da dies verboten ist, da Wespen geschützt sind.

Die Europäische Hornisse (Vespa crabro), auf der rechten Seite des Fotos, ist geschützt. Solange man sich ihrem Nest nicht zu sehr nähert oder sie einquetscht, sind Hornissen sehr friedfertig. Dass „7 Stiche ein Pferd und 3 einen Menschen töten“ ist völlig falsch. Hornissenstiche sind ähnlich wie Wespenstiche einzuordnen und wirklich gefährlich nur für Wespengift-Allergiker. Bienen-Allergiker sind selten auch allergisch auf Wespen- und Hornissengift. Beim Stich einer Biene wird von einer höheren Giftmenge ausgegangen als bei Wespen- oder Hornissenstichen, weil bei Bienen der Stechapparat in der Haut hängen bleibt und weiter Gift abgibt, wenn die Biene längst weg ist.
Wegen des Schutzstatus dürfen bewohnte Hornissennester nicht zerstört werden. Wo sie wirklich stören, müssen die Tiere von Fachleuten umgesiedelt werden. Nester der Europäischen Hornisse sind nach unten offen, der Kot der Tiere fällt heraus und verschmutzt nicht nur den Bereich unter dem Nest, sondern kann auch zu Bauschäden führen. Deshalb wird empfohlen, eine Schale mit saugfähigem Material unter zu stellen. In einem Volk der Europäischen Hornisse können am Ende des Jahres bis zu 700 Tiere leben.

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 in Europa entdeckt. Sie bildet größere Völker mit bis zu 10.000 Tieren und hinterlässt im Herbst bis zu 300 Jungköniginnen, die zur Überwinterung das Nest verlassen. Ihre Verbreitung ist rasant, und seit März 2025 wird sie in Deutschland nicht mehr bekämpft, da sie als „etabliert“ gilt. Es besteht jedoch weiterhin die Pflicht zur Dokumentation und zum Management bei gefährlichen Nestern. Fachleute warnen vor der Aggressivität der Hornissen, besonders bei Primärnestern, die in Siedlungsnähe gebaut werden. Stiche der Asiatischen Hornisse sind bekanntermaßen gefährlicher als die der Europäischen Hornisse.

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